Freitag, 20. November 2009

Das Drama mit unserer Haustür

Wenn wir bisher auch sehr zufrieden mit Fingerhaus sind, gibt es dennoch einen mittlerweile sehr ärgerlichen Makel:

Bis heute haben wir noch nicht unsere Haustür, sondern eine unschöne, provisorische Bautür!

Bei der Bemusterung (vor 7 Monaten!) hatten wir unsere Haustür mitbestellt, nach 4 Wochen hatten wir noch einen Änderungswunsch. Als wir die Bemusterungsunterlagen durchgingen fiel uns auf: Der Glaseinsatz der Tür ist nach links versetzt, was auf uns wirkte wie ein Konstruktionsfehler. Dies wollten wir ändern lassen, was zunächst seitens Fingerhaus abgelehnt wurde, die Tür sei schon produziert. Da wir nicht ein Leben lang durch eine Tür in unser Haus gehen wollten, die bei uns Augenschmerzen verursacht, wollten wir das Thema nochmal intensiver angehen und siehe da: Ein Anruf bei der Schreinerei ergab, dass die Tür noch gar nicht gefertigt ist und man Änderungen ohne Probleme durchführen könne. Dies war schonmal der erste Minuspunkt, hier stimmt die Kommunikation zwischen Fingerhaus und der Schreinerei Münkel wohl nicht so ganz...

Am Tag der Hausaufstellung dann der erste Schreck: Das ist nicht unsere Haustür! Fingerhaus hatte eine provisorische Bautür eingebaut, was soweit in Ordung war. Unsere Tür würde nachgeliefert.

Die Haustür sollte am Tag eingebaut werden, an dem die Restarbeiten durchgeführt werden sollten. Das war Ende September. Soweit so gut, dachten wir. Nur blöd, das die die Tür falsch gefertigt wurde (Anschläge falschrum) und die Arbeiter sie wieder mitgenommen haben.

Nun war einige Wochen Funkstille, man würde sich bei uns melden. Da jedoch keine Reaktionen kamen, fragten wir bei Fingerhaus nach dem Stand der Dinge. Wir sollten uns bei der Schreinerei melden, die wiederum wusste nichts von unserer Haustür, wir sollten uns an Fingerhaus wenden. Daraufhin meldete sich Fingerhaus, man habe der Schreinerei eine Frist gesetzt, sie sollen sich bei uns melden.

Am letzte Tag dieser Frist, Freitags um 15:00 Uhr meldete sich dann wirklich jemand und vereinbarte einen Termin, welcher letzte Woche Freitag sein sollte. Am Donnerstag dann erneut ein Anruf, ob der Termin nicht auch Montags ginge, da noch eine andere Haustür zu fertigen und einzubauen sei (und diese dann Freitags samt Haus geliefert werden könne etc.), man sei Montags dann auch in unserer Nähe... blabla..

Wir stimmten dem Termin zu und warteten gespannt auf unsere Haustür. Wir mussten aber erst gar nicht bis Montag warten, denn am Samstag meldete man sich bei uns, und der Leser wird es ahnen: Die Tür kann leider nicht geliefert werden, bei uns wäre wohl der Wurm drin. Die Tür müsste nochmal hergestellt werden, irgendetwas sei kaputt. Leicht angefressen (Marion richtig sauer!) stimmten wir einem Termin für den heutigen Freitag vormittag zu. Und nun der Hammer! Wir warten heute Vormittag und unterhielten uns noch, um wieviel Uhr die Herren wohl kommen werden, wir wollten schon Wetten abschliessen ob unsere Tür wirklich heute eingabaut wird.

Da klingelte das Telefon... (Marion war zum Glück nicht da, Sie wäre wohl durch den Hörer auf die andere Seite gesprungen) und der nette Herr fragte, wann denn die Tür M O R G E N eingebaut werden könne???? Ich sagte, Liefertermin wäre heute, nein er hätte Samstag im Kalender stehen. So kann man es ja auch machen, wir haben ja nichts besseres zu tun als unsere Urlaubstage zu verschenken und verschieben gerne andere, ebenfalls wichtige Termine!

Und wie es weitergeht, das erfahren Sie dann im nächsten Blog!

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