Montag, 2. November 2009
Heizen Sie schon oder wohnen Sie in einem Fingerhaus?
Wir haben im letzten Monat ganze 10 Kubikmeter Gas verbraucht - das entspricht Kosten von 16,60 €. Hier sieht man mal wieder, das sich eine Erdwärme- oder Luftwärmepumpe überhaupt nicht rechnet. Wieviel will man denn noch sparen, um die hohen Investitionskosten wieder reinzuholen?
Im Ofen verbrennen wir mittlerweile Holzbriketts. Die besten haben wir hier gefunden: http://www.oekobrix-trier.de/impressum.html
Hier kann man ein Testpaket für 1 Euro abholen, am besten funktionieren bei uns die runden Briketts ohne Loch. Sie zerfallen in einzelne Scheiben, halten bis zum nächsten Morgen und machen keinen Dreck. Wir haben verschiedene Holzbriketts getestet, am schlimmsten waren die hellen, viereckigen Nadelholzpresslinge aus einem Baumarkt: Brennen viel zu schnell und zu heiß ab und krümmeln alles voll mit Sägemehl. Eklig. Wir verbrennen in der Woche bisher ca. 10 Kilo Briketts, die kosten 2,50 €. Die von uns verwendeten Briketts gibt es auch bei Bauhaus, dort kosten sie allerdings 3,60/10KG.
Um einen Energiekostenvergleich zu erstellen, werden wir hier alle angefallenen Heizkosten hier einstellen.
Es wäre schön, wenn der ein oder andere Leser seine Daten mitteilt, um die Kosten zu vergleichen.
Ich freue mich auf Antworten!
Montag, 5. Oktober 2009
Fertig!
Vielen Dank an die fleissigen Umzugshelfer!
Es sind nur noch einige Kleinigkeiten zu erledigen dann ist der Innenausbau komplett abgeschlossen. Fingerhaus hat letzte Woche die Restarbeiten ausgeführt (Fenster einstellen, Treppe auspacken etc.), auch hier waren wir wieder sehr zufrieden.
Bilder folgen, sobald unsere Kamera wieder aufgetaucht ist. :-)
Mittwoch, 9. September 2009
Dienstag, 1. September 2009
Küche, Hausabnahme, Bad etc.
Der Kaminofen wurde am Freitag avisiert und am Montag geliefert. Auch hier wieder keinerlei Probleme.
Den Rest der vergangenen Woche haben wieder von Morgens früh bis spät in die Nacht gerackert und folgendes erledigt:
- Hauswirtschaftraum ist komplett fertig (gefliest, gestrichen etc.)
- Gäste WC ist komplett fertig
- im OG sind bis auf den Flur alle Schlafzimmer mit Teppichboden ausgelegt
- Badewanne und Dusche sind installiert, teilweise schon gefliest. Wir verwenden für die Wände und Böden Naturstein (Travertin + Marmor), ist etwas aufwändiger zu verlegen, sieht aber sehr gut aus!
Wenn ich mein Datenkabel für die Kamera wieder gefunden habe, folgen auch Bilder :-)
Restprogramm bis zum Einzug:
- Bad fertig fliesen
- Teppichboden Flur OG legen
- Parkett Wohnzimmer verlegen
- Türen setzen
- Sockelleisten
- Stuckleisten Decken
Diverse Kleinigkeiten wie Lampen anbringen, Ankleide ausbauen und natürlich der Umzug.
Am Donnerstag letzter Woche erfolgte die Abnahme durch unseren Bauleiter. Bis auf zwei kleine Macken an den Fensterrahmen haben wir keine Mängel. Zum Abschluss haben wir von Fingerhaus ein schönes Präsent erhalten.
Als Fazit unseres Bauvorhabens können wir schon jetzt sagen: Es gab mit Fingerhaus keinerlei Probleme, wir würden alles jederzeit wieder so machen. Unsere Ansprechpartner waren fast jederzeit erreichbar, auf Rückrufbitten oder Mails wurde schnellstmöglich geantwortet. Die Qualität der verwendeten Bauelemente und Bauteile ist sehr gut, dies haben uns bisher alle bekannten Handwerker bestätigt, die unsere Baustelle besucht haben.
Zum Abschluss werden in den nächsten Wochen noch die Fenster von FH eingestellt sowie unsere Haustür eingebaut.
Montag, 24. August 2009
Viel Neues: alles verspachtelt, gestrichen, Boden gelegt, Außenputz, Gerüst
Unser Haus ist außen nun komlett verputzt, das Gerüst ist auch schon abgebaut. Hier wurde wieder sehr gute Arbeit geleistet. Alles sehr ordentlich und ohne Mängel.
Wir haben in der letzten Woche richtig viel geschafft. Die Wände sind komplett gespachtelt, grundiert, weiß vorgestrichen und dann sandfarben ein zweites Mal gestrichen. Die Decken haben wir zwei mal weiß gestrichen, alles ist superglatt und man kann keine Fugen oder sonstige Macken erkennen. Die Lichtschalter sind wieder Montiert, nun müssen wir noch die Böden legen, Bad fertig machen und Türen setzen.
Im Schlafzimmer habe ich eine komplette Wand selbst eingezogen, dies wird unsere Ankleide. Die Wand habe ich aus übriggebliebenen Dachlatten und Rigipsplatten gebastelt. Hat außer einem Tag Zeit und einigen Schrauben und Winkelverbindern nichts gekostet.
Umso teurer wird es im Bad bzw. im Gäste WC. Wir waren am Samstag Einkaufen und haben uns für Bruchstein-Marmor im Bad entschieden. Hier ist der Projektstart wohl am Dienstag.
Des weiteren haben wir bereits den Teppich für das OG bestellt, er kommt nächste Woche.
Morgen wird unsere Küche montiert, einen Teil der Schränke hat das Küchenhaus bereits geliefert. Bilder folgen natürlich...
Noch eine Frage an die Selberausbauer: Ich benötige für die Badewanne einen kombinierten Ein-Über- und Ablauf (z.B. Viega Multiplex Trio). Hat jemand einen Tipp, ob man die in einem Baumarkt kaufen kann? Im Fachhandel hat das Teil leider überall Lieferzeiten.
So, jetzt geht´s ins Bett. Gut´s Nächtle!
Montag, 10. August 2009
Spachtelanleitung
Hier unsere Materialauflistung:
An alle Außen- und Innenecken Putzzschienen aus Aluminium (ca. 150 Meter x 0,60 €)
Wir haben bis jetzt ca. 10 Säcke Uniflott/Rigips Vario verbraucht. (ca. 300.- €)
Wobei Rigips Vario wesentlich besser zu verarbeiten ist, es bildet weniger Klümpchen und ist cremiger. Uniflott haben wir nur zum Füllen verwendet.
Geschätzte 15 Rollen Glasfaserband (á 0,60 €), 3 Rollen selbstklebendes Gewebeband
Werkzeug:
Sehr hilfreich ist eine spezielle Trockenbau-Kelle (bekommt man im Fachhandel für Stukkateure), die in der Mitte leicht gewölbt ist. Die Anwendung sollte man sich zeigen lassen. Mit ein wenig Übung bekommt man sehr schnell saubere, glatte Flächen hin. Zum Feinglätten habe ich einfach eine ganz normale Glättkelle verwendet, an der ich die Ecken rund abgeflext habe. Nun gibt es keinerlei Riefen mehr wenn man den Gips abzieht! Des weiteren benötigt man einen breiten Spachtel sowie weiße Eimer, schwarze Eimer sind schlecht, hier kann sich Material lösen und man hat kleine schwarze Fäden eingearbeitet.
Hier unsere Anleitung:
Vorarbeiten: Putzschienen an alle Ecken gerade antackern danach Fugen an den Wänden, die keine Vario-Kante haben mit einem Cuttermesser anfasen. Zu große Überstände an Fenstern, Türen etc weghobeln, Revisionsklappen am Kamin mit speziellen Kantenschienen auskleiden. Sieht nachher sehr gut aus, man hat nach innen eine saubere Alu-Kante, an die sich die Silberne Kaminklappe anschliesst.
- 2 Liter Wasser in einen Eimer, Gips hineinrieseln lassen (geht gut durch ein Salatsieb), sumpfen lassen und umrühren. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen Vario und Unflott: Vario bildet eine cremige Masse, die man kaum noch umrühren muss, Uniflott klumt eher.
- Spachtelmasse mit dem kleinen Spachtel in die Fuge hineindrücken, Gewebeband einlegen (bei den Aluschienen das Band rechts und links über die gelochte Schiene legen)
- wieder Gips drüber und trockenen lassen. Das erste Mal muss nur grob gespachtelt werden. Überstände kann man nach 20 Minuten mit einem Spachtel abstossen.
- Dann ein zweites Mal mit der hohlen Kelle drüber und wieder trocken lassen. Nun hat man bereits eine sehr glatte Fläche
- Ein letztes Mal mit der Glättkelle Gips aufziehen, breit abziehen und fertig.
Wir haben danach mit einer Flex-Giraffe alles abgschliffen und mit einem kleinen Schwingschleifer die Ecken nachgearbeitet. Dann Tiefengrund auftragen, am besten mit einer Unkrautspritze, und Farbe drüber. Das Ergebnis: Babypopoglatte Wände!
Sonntag, 9. August 2009
Giraffe im Haus!
"Q-3-Verspachtelung", "Schlaglicht" oder "Uniflott". Die Frage "Ist die Wand jetzt 2- oder 3 mal gespachtelt?" nervt genauso wie das pieksende Glasfasergewebe an den Händen. Seit Tagen sind wir am spachteln - und dank professioneller Hilfe fast fertig damit! Da wir keine Tapete an den Wänden möchten, müssen die Spachtelarbeiten sehr genau ausgeführt sein. Damit die Flächen schön glatt werden, kam Heute die Giraffe zum Einsatz. Die Giraffe ist ein Langhalsschleifer der Firma Flex und für die Schleifarbeiten nur zu Empfehlen. Wir haben sie ausgeliehen und es funktioniert sehr gut. Der angeschlossene Staubsauger zieht allen Staub weg, die Schleifleistung ist hervorragend. Einige Räume sind bereits grundiert und gestrichen.In den letzten beiden Wochen hat sich sonst einiges getan: Wir haben die Bodentreppe eingebaut, die Sat-Anlage und einen W-Lan Internetzugang installiert.
Morgen wird der Außenputz fertiggestellt, die Heizungsbaufirma hat einen Einweisungstermin vereinbart und am Mittwoch soll eventuell die Hausabnahme sein. Bis auf eine kleine Macke an einem Fensterrahmen haben wir nichts auszusetzen.
Es läuft alles wie am Schnürchen, fast schon zu gut :-) Bis auf das nervige Spachteln...
Mittwoch, 29. Juli 2009
Die Höllenmaschine!
Am Samstag war dann der große Tag der Höllenmaschine. Ein schmerzender Ringfinger erinnert mich noch heute an das Teil. Ich wollte den Estrich großflächig abschleifen und lieh mir einen Tellerschleifer mit 24er Schleifpads. Die ersten Versuche führte mein Schwager durch, der in seinem Haus vor ein paar Wochen auch alles abgeschliffen hatte. Es funktionierte aber nicht, das Gerät bockte, drehte sich um sich und das Ergebnis waren dann doch unschöne Riefen im Estrich. Ich wollte das Teil am Montag wieder zurückbringen und den Estrich von Hand abschleifen, als ich zufällig am Sonntag eine Sendung im Fernsehen sah, in der das schleifen von Estrich erklärt wurde! Natürlich musste ich mich dann nochmal drangeben uns esndlich funktionierte es.
Hier die Anleitung für alle "Selberschleifer": Man muss das Gerät etwas anheben um nach rechts zu lenken und absenken um nach links zu lenken. Wenn man es startet gut festhalten und etwas nach vorne und oben drücken. Dann "schwebt" die Maschine und lässt sich wunderbar führen.
Sonntag, 19. Juli 2009
Elektro + Wasserinstallation + Heizung + Estrich = eine ereignisreiche Woche
Dienstag, 14. Juli 2009
Der sagenhafte Plattenlift
Am Donnerstag entdeckte ich dann im Internet ein Hilfsmittel, das Trockenbauer verwenden: einen sogenannten Plattenlift oder Plattenheber. Den kann man teuer kaufen oder einfach für 37.- € für´s Wochenende bei OBI mieten! Wir haben den Lift am Freitag abend abgeholt und in nur 2 Tagen die Decken des ganzen Hauses beplankt! Es geht mit dem Gerät wirklich super - einfach eine Platte drauflegen, hochkurbeln, ausrichten und feststellen. Dann kann man sich auf die seitlich angebrachten Holzbretter stellen und von unten die Platte festschrauben. Hier kann man das Ding mieten: www.mietprofi.de

Sonntag, 5. Juli 2009
Beginn der Eigenleistungen
Wir haben ein Stückchen Wand aus Ytong-Steinen neben dem Kamin hochgemauert und mit Brandschutzplatten verkleidet und Lautsprecherkabel haben wir eingezogen. Tipp: Wer in verschiedenen Räumen Lautsprecher im Haus haben möchte: Es gibt Lautsprecher-Umschalter, an die kann man bis zu 4 Kanäle anschließen, also insgesamt 8 Lautsprecher, und jeden der 4 Kanäle einzeln schalten. Wir werden in verschiedenen Räumen und auf der Terasse Lautsprecher in die Decken einbauen. Das bedeutet: im Bad, im Garten oder beim Kochen Fußball hören, falls die Zeit für Premiere oder einen Stadionbesuch nicht reicht :-)
Am Samstag und Sonntag haben wir die Dampfbrems-Folie im OG angebracht und über unserer Galiere in über 5 Metern Höhe die Gipsplatten an die Decke geschraubt und verspachtelt. Verspachtelt deshalb, weil wir keine Lust haben, in 4 Wochen nochmal ein Gerüst aufzubauen und dann zum streichen in 8 Wochen ein drittes Mal.
Ziel ist es, bis Ende der nächsten Woche die Gipsplatten an allen Decken zu haben. Wenn wir so weiter arbeiten, dürfte das zu schaffen sein.
Montag, 29. Juni 2009
Ein perfekter Tag geht zu Ende
LIVE von der Baustelle - Das Erdgeschoss steht
LIVE von der Baustelle - Der Hausaufbau geht los!
Strahlend blauer Himmel, gefühlte 20 Grad. Als ich zum Grundstück fahre, die ersten Zeichen: abgeknickte Äste liegen auf dem Boden und die Bäumchen in unserem Neubaugebiet sind leicht in Mitleidenschaft gezogen. Ist da was sehr großes durchgefahren??? :-)
Samstag, 27. Juni 2009
Noch zweimal schlafen...
Was uns derzeit am meisten beschäftigt: Der Wetterbericht sieht für Montag nicht gerade rosig aus, es sind Wolken und Gewitter gemeldet. Wenn das Wetter so wie heute wird, können wir schon mal unseren Nasssauger bereithalten...
Für Montagabend haben wir ein kleines Richtfest geplant - vielleicht können wir ja dann das erste Mal auf unserer Terrasse grillen.
Sonntag, 21. Juni 2009
Stelltermin: 29.06.2009
Es geht morgens sehr früh (ab 5:30) los, die Nachbarn haben wir schon vorgewarnt. Nicht das jemand aus dem Bett fällt, weil ein Kran vor dem Fenster parkt. :-)
Zu dem Termin sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Die Adresse teilen wir gerne per E-Mail an DerEifelyeti@gmail.com mit.
Auf dem Grundstück ist alles vorbereitet, alle Hausanschlüsse sind verlegt, Strom und Gas müssen nur noch angeklemmt werden. Wir haben rund ums Haus sogar schon sämtliche Erdarbeiten erledigt und das Grundstück nach unseren Wünschen geformt.
Bauleiter - Regenleitungen
Er hat die Bodenplatte vermessen und eine Differenz von 9 mm festgestellt. Diese liegt im Toleranzbereich und da die Wände ja untermörtelt werden kann man das problemlos ausgleichen. Es wurde danach wieder ein Protokoll ausgefüllt, einige Aufgaben müssen wir noch erledigen.
Da wir ja schon fast alle Hausanschlüsse verlegt haben, müssen wir uns nur noch um die Dachentwässerung kümmern und die Stellen markieren, an denen die Dachziegel etc. gelagert werden sollen.
Eine Anmerkung noch zu den Regen-Fallrohren: diese müssen, von der Ecke der Bodenplatte gemessen, 5cm ins Haus hinein platziert werden und 15 cm nach vorne.
###########
###########Bodenplatte (ohne Dämmung!)
###########
:
15 cm
:
5cm>>>0< Regenleitung
Die Hauswände haben später 12 cm Überstand über die Bodenplatte, also ergibt sich für das Fallrohr ein Abstand von 17 cm (12+5) zur Hausecke und 3cm zur Hauswand.
Sonntag, 31. Mai 2009
Gasheizung kontra Wärmepumpe
Warum?
Wir favorisieren zuerst eine Gute Wärmedämmung des Hauses, Energie die nicht benötigt wird kostet nichts. Dies haben wir durch die sehr gut gedämmte Gebäudehülle erreicht. Dann stellt sich für uns die Frage: Gas oder Wärmepumpe? Klarer Gewinner ist die Gas-Brennwerttechnik!
Die Kosten der Gas-Brennwerttechnik gegenüber einer Erdwärmepumpe sind erheblich niedriger: Bei uns hätte der Mehrpreis zur Erdwärmepumpe Mindestens 16.000 Euro betragen, eher noch mehr. Für diesen Betrag können wir bei unserem Energiebedarf 20 Jahre lang Gas tanken!
Unsere Berechnung des Energiebedarfs: ca. 13000 kWh/Jahr, dies entspricht bei einem Gaspreis von 6,33ct pro kWh einem Jahrespreis von 820.- € oder 69.-/Monat. Hinzu kommt noch die Miete für den Tank und die Prüfungen, insgesamt zahlen wir Monatlich 79.- €.
Bei einer Erdwärmepumpe hätten wir einen Stromverbrauch (angenommene Jahresarbeitszahl 3,5) von ca. 3700 KW. Bei 16ct kWh Sondertarif Wämepumpenstrom ergibt dies einen Jahrespreis von 592 €. Hinzu kommen noch Nebenkosten (Schaltpreis etc.) Dann dürften wir auf etwa 55.-€/Monat kommen, was auch den Erfahrungswerten einiger Bekannter entspricht.
Der Preisunterschied liegt also bei ganzen 24.-€ Monat! Rechnet man nun die Mehrkosten der Wärmepume hinzu, die ja meist mit dem Haus finanziert wird, dann fressen alleine die Zinsen die Ersparnis mehr als auf. Tritt dann nach der Gewährleistungszeit ein Defekt an der Pumpentechnik auf (wie bei einem Freund passiert), geht die Rechnung noch mehr ins Negative.
Selbst das Umweltbundesamt sagt dazu:
"Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollten nicht ausschließlich Betriebskosten, sondern in einer Gesamtkostenrechnung alle anfallenden Kosten berücksichtigen: Kosten für die Wärmepumpe selbst, für den Einbau und korrekte Einstellung der Regelparameter, für die Erschließung der Wärmequelle sowie die Betriebs- und Wartungskosten. Verbraucher sollten die wesentlichen Randbedingungen der Berechnungen wie ihren individuellen Energieverbrauch und die prognostizierte Jahresarbeitszahl auf ihre Plausibilität hin kritisch überprüfen."
(Umweltbundesamt (2008): Elektrische Wärmepumpen – eine erneuerbare Energie?
www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3192.pdf )
Hier ein sehr ausführlicher Heizkostenvergleich: http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-684-beispiel.html
Hier wird allerdings bei der Wärmepumpe von einer Jahresarbeitszahl von 4 ausgegangen und der Gaspreis ist etwas zu hoch gerechnet. Selbst bei dieser Rechnung liegt am Ende die Gasheizung vorne!
Aus ökologischer Sicht sieht es mit Wärmepumpen auch nicht besser aus:
TAZ vom 04.12.2007
Ineffizient, aber öko per Gesetz
...
Die Stromlobby hat erfolgreich gewirkt: Nach dem Entwurf des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich, das am Mittwoch im Kabinett verabschiedet wird, werden auch ineffiziente Wärmepumpen künftig als Ökoenergie anerkannt.
Nach Plänen des Bundesumweltministeriums (BMU) soll die Wärme aus elektrischen Wärmepumpen als erneuerbare Energie gelten, wenn aus 1 Kilowattstunde Strom 3,3 Kilowattstunden Wärme gewonnen werden. Dieses Verhältnis von Stromeinsatz und Wärmeausbeute wird als Arbeitszahl bezeichnet. Ursprünglich sollte im Gesetz eine Arbeitszahl von mindestens 4 stehen, erst dann nützt die Technik auch dem Klima. Doch eine Arbeitszahl von 4 wird in der Praxis kaum erreicht. Ein aktueller Feldtest zeigt das deutlich: Die Lokale-Agenda-21-Gruppe im badischen Lahr hat zusammen mit der Ortenauer Energieagentur 37 Wärmepumpen ein Jahr lang vermessen. Dabei zeigten sich erhebliche Unterschiede zwischen den Praxisdaten und den Zahlen aus der Werbung.
Am besten schnitten mit einer Arbeitszahl von 3,3 bis 3,4 noch Erdreich-Wärmepumpen mit Fußbodenheizung ab. Luft-Wärme-Pumpen mit Radiator-Heizkörpern kamen nur auf 2,3, Klein-Wärmepumpen für Brauchwasser sogar nur auf 1,9. Wer CO2 einsparen will, dürfe solche Wärmepumpen folglich "weder bewerben und empfehlen noch finanziell fördern", resümiert Gutachter Auer. Die Herabsetzung der Mindestarbeitszahl im Wärmegesetz mache eine ineffiziente Technik "rechnerisch salonfähig".
Trotz aller Kritik boomt derzeit die Wärmepumpe als scheinbar günstige Alternative zu Öl und Gas - denn Strom für Wärmepumpen wird aktuell zum Markteinführungspreis offeriert. Beispiel EnBW: Während normale Haushaltskunden 19,42 Cent pro Kilowattstunde bezahlen, kostet Wärmepumpenstrom tagsüber nur 14,89 Cent und nachts sogar nur 9,06 Cent.
Möglich ist das nur, weil die Versorger den Wärmepumpenstrom durch höhere Preise für alle anderen Kunden quersubventionen lassen.
Nach Ansicht von Uwe Leprich, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken, gibt es keinen sachlichen Grund für die Begünstigung der Wärmepumpe. Die Bundesnetzagentur, die die Netzentgelte überwacht, sieht sich gleichwohl nicht zuständig, die Quersubventionierung abzustellen.
Doch das muss nicht für alle Zeiten so bleiben. Professor Leprich warnt bereits: "Wenn irgendwann für Wärmepumpenstrom normale Netzentgelte bezahlt werden müssen, sind die Anlagen unwirtschaftlich."
Durchgefallen: Die Zeitschrift Ökotest kann die Anschaffung von Wärmepumpen nicht empfehlen. Denn wie ein aktueller Vergleich zeigt, setzen Elektro-Wärmepumpen mehr CO2 frei als moderne Gas-Brennwert-Heizungen. Weiterlesen: http://www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Heizen/Waermepumpen/Durchgefallen__300/
Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, dass der Markt für Sonderstrom nicht wirklich offen ist, man bindet sich an den regionalen Stromversorger, in unserem Fall das RWE. Ein Preisvergleich ist nicht möglich, das "Angebot", das man bezüglich des Sondertarifes erhält kann man annehmen oder annehmen. Oder man wirft die Anlage raus.
Ziel der Energieversorger ist es, so viele Kunden wie möglich so lange wie möglich an sich zu binden. Deshalb wird seit geraumer Zeit von einigen Energieversorgern ein Millionenschwerer Werbefeldzug geführt mit Slogans wie "Energie aus der Erde" oder einem "Klimabonus Förderprogramm". Wer´s glaubt...
Thema Preiserhöhungen Gas und Öl
In den letzten Jahren sind die Preise von Öl und Gas deutlich gestiegen, vermutlich werden sie weiter steigen. Doch noch mehr sind die Strompreise gestiegen. Die Stromlieferanten begründeten dies unter anderem mit der Verteuerung der fossilen Brennstoffe. Andererseits wird mit Sondertarifen für Wärmepumpenstrom geworben, die Preise hierzu sind im gleichen Zeitraum allerdings überproportional zu den Preisen der fossilen Energieträgern gestiegen! Mann muss nur mal nach "Preiserhöhung Wärmepumpenstrom" googeln, dann stösst man auf Foren, in denen sich Besitzer älterer Wärmepumpenanlagen zur Preisentwicklung äussern. 1998 betrug der Preis pro KWh Wärmepumpenstrom zum Beispiel einmal 11 Pfennig! Der Preis ist bis heute um 300% gestiegen.
Hier nachzulesen: http://www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Heizen/Waermepumpen/Strom-fuer-Waermepumpen__1208/
Mitteldeutsche Zeitung vom 04.02.2009:
Besitzer von Wärmepumpen sind frustriert und verärgert
Strompreis für Wärmepumpen hat sich im Gebiet der Stadtwerke Dessau in kurzer Zeit mehr als verdoppelt.
Es klingt verlockend: kein Gas, kein Öl, keine Kohle, keine Holzpellets, kein Fernwärmeanschluss - und trotzdem warme Räume und warmes Wasser. Wärmepumpen wurden lange Zeit als alternative Energiequelle gelobt, als preiswert und umweltschonend.
Weiterlesen:http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1229852997120
Dies alles sind für uns Punkte, die gegen eine Wärmepumpe sprechen. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wohin er sein Geld überweist: An Stromkonzerne, die heute über Wärmepumpen Kunden binden wie in den 80er Jahren mit Nachtspeicherheizungen, die heute als viel zu teuer verschrien sind. Oder ich suche mir einen Gaslieferanten, mit dem ich einigermassen faire Verträge abschließen kann.
PS: Die Gastherme "Viessmann Vitodens 200" bekommt man ab ca. 2000.- €, Ersatzteile sind entsprechend günstig. Sollte nach der Gewährleistungszeit was kaputtgehen kann jeder Gas-Wasser-Installateur helfen.
Gastank gesetzt und verfüllt
Die Grube rund um den Gastank habe ich mit gefühlten 100 Schubkarren Sand aufgefüllt und danach gleich noch mit Erde zugemacht, damit beim nächsten Gewitter der Sand nicht wegschwimmt. Hierfür habe ich heute von 9:00 bis 19:00 auf der Baustelle nur geschippt und Schubkarre gefahren, über Schlafstörungen werde ich heute sicherlich nicht klagen :-)
Damit sind die Versorgungsleitungen komplett, einen Festnetzanschluss der Telekom werden wir uns sparen, hierzu später mehr.
Donnerstag, 21. Mai 2009
Bodenplatte fertiggestellt
Am Dienstag wurde ausserdem der Hauswasseranschluss fertiggestellt und die Wasseruhr gesetzt. Das Haus kann kommen!
Sonntag, 17. Mai 2009
Kanalrohre, Revisionsschacht, Versorgungsleitungen, Muskelkater
- Unterbau für den Revisionsschacht betoniert, den Schacht gesetzt und rundum wieder mit Erde verfüllt.
- PE-Hartrohr (wobei die Betonung hier auf HART liegt, die Dinger sind störrisch wie Teufel und lassen sich kaum einziehen) für den Wasserhausanschluss in ein Kabelschutzrohr eingezogen und im Graben verlegt
- Graben für die Gasleitung ausgebaggert, hier muss wieder Sand (ich kann bald keinen Abdecksand mehr sehen!) eingefüllt werden.
- Grube für den Gastank 2x2x3 mtr. tief ausgehoben. Hier sind wir nach 1,5 mtr auf Fels gestossen, aber der Bagger hat´s geschafft! Hier muss natürlich auch noch Abdecksand eingefüllt werden.
-Abluftleitung für die Dunstabzugshaube in das Kiesbett eingearbeitet. Hier kommt die Bodenplatte drüber und das Rohr schaut dann aus unserem Küchenboden raus.
Insgesamt habe ich verarbeitet: 15 Meter KG-Rohr mit etlichen Bögen, 14 Tonnen Abdecksand, 50 Meter Kabelschutzrohr, 28 Meter PE-Hartrohr, einige Betonringe für den Schacht incl. Schachtabdeckung, eine größere Menge Beton und diversen Kleinkram. Das liegt nun alles unter der Erde und das schlimme ist: niemand sieht wieviel Arbeit das war :-(
Mein besonderer Dank geht an meinen Schwager und seine tatkräftige Mithilfe! Durch die Eigenleistung haben wir natürlich einiges gespart, es lohnt sich auf jeden Fall. Dafür habe ich nun seit Tagen Muskelkater, die Arme sind schwer wie Blei. Bin als Außendienstler eben nix mehr gewohnt. Aber es mach Spaß und man weiß für wen man es tut!
Außerdem ist ein Dixiklo diese Woche geliefert und genau dahin gestellt worden, wo das Loch für den Gastank hin soll. Haben wir umgestellt, da wir kein Plumsklo wollten :-)
Der Baustromzähler wurde auch pünktlich installiert. Hier können wir 440.- € für ein 0,5 mtr. tiefes Loch und 30 Minuten Arbeit ans RWE berappen.
Am Montag beginnt Partnerbau mit den Arbeiten für die Bodenplatte.
Mittwoch, 6. Mai 2009
Baugenehmigung erhalten, Ausführungspläne erhalten
Derzeit geht es sehr zügig voran und wir sind mehr als zufrieden!
Nun sind wir selbst gefordert: Die KG-Rohre muss der Verfasser dieser Zeilen bestellen und verlegen, ebenso die Wasserhausanschlussleitung, den Vermesser beauftragen, das Loch für den Revisionsschacht erweitern, den Revisionsschacht bestellen und einbauen, ausserdem Sand bestellen, diverse Werkzeuge besorgen und und und...
Aber: Es macht Spaß und es geht voran!
Dienstag, 5. Mai 2009
Erdarbeiten abgeschlossen - die Bodenplatte kann kommen!
Am späten Nachmittag trafen wir uns mit den Versorgern und dem Bauleiter von Partnerbau auf der Baustelle. Einzelheiten wurden geklärt, die Feinabsteckung kann nun erledigt werden und am 18.05. wird die Bodenplatte gegossen.
Wenn es weiter so zügig voran geht, kann das Haus ein paar Wochen früher kommen - uns wäre es recht.
Montag, 4. Mai 2009
Beginn der Erdarbeiten
Montag, 27. April 2009
Termin wegen der Erdarbeiten
http://www.lenartz-bau.de/ und zwar wohl schon am nächsten Montag.
Im ersten Schritt werden die Rohrgräben und der Revisionsschacht freigelegt und dann wird die Erde für die Bodenplatte abgeschoben. Anschließend wird die Fläche mit Lava aufgefüllt und verdichtet.
Wir werden einiges in Eigenleistung erledigen: verlegen der KG-Rohre, setzen des Revisionsschachtes, verlegen der Drainageleitungen. Da wir so früh mit den Erdarbeiten beginnen, haben wir genügend Zeit für die Eigenleistungen.
Am Freitag letzter Woche wurde eine Menge Erdaushub angeliefert, getrennt nach Mutterboden und tragfähigem Material. Hiermit werden wir unsere Terasse und den späteren Garten auffüllen. Organisiert hat dies die Firma Weberskirch aus Laufeld, vielen Dank hierfür!
Donnerstag, 23. April 2009
Bauantragsunterlagen, Vermesser, Erdarbeiten
Gestern sind die neuen Bauantragsunterlagen eingetroffen.
Mittags waren sie im Briefkasten und abends haben wir sie zu unserem Bürgermeister gebracht, der sie dann mit zur Gemeinderatssitzung genommen hat. Das war ganz schön knapp! Hier wurde dem Bauantrag nochmals zugestimmt, da die Traufhöhen sich durch die Holzbauweise leicht geändert haben. Der Bauantrag geht jetzt zur Kreisverwaltung und dann, hoffentlich am Ende der nächsten Woche, liegt uns die neue Baugenehmigung vor.
Vermesser beauftragt
Am Wochenende hatte ich einige Vermesser angeschrieben, man möge uns ein Angebot zur Grobabsteckung und späteren Feineinmessung unterbreiten. Und siehe da: Selbst hier gibt es Preisunterschiede von bis zu 100%! Wir haben mit dem Vermesser unseres Vertrauens einen Termin vereinbart: Einen Tag vor dem zweiten Termin mit Partnerbau wird die Grobabsteckung gemacht.
Erdarbeiten beauftragt
Wir haben uns für einen Tiefbauer entschieden und mit ihm einen Vorab-Termin an der Baustelle vereinbart. Wie es aussieht, können wir einiges in Eigenleistung machen (KG-Rohre verlegen, Regenrohre verlegen und Revisionsschacht setzen).
Material zum Auffüllen
Hier hatten wir sehr viel Glück: Von einem ortsansässigen Bauunternehmen bekommen wir Erdaushub und Mutterboden von einer Baustelle aus einem Nachbardorf geliefert, um unsere spätere Terasse damit aufzufüllen. Die Arbeiten sollen am Freitag anfangen, dann wird wohl eine Hügellandschaft auf unserem Grundstück enstehen.
Sonntag, 19. April 2009
Angebote Erdarbeiten erhalten und noch immer keine Bauantragsunterlagen
Nun trudelten im Laufe der Woche die ersten Angebote ein und wir sind, gelinde gesagt, etwas schockiert. Die zusätzlichen Kosten der Erdarbeiten übertreffen den von Fingerhaus geschätzten Preis um bis zu 300%!
Das hebt unsere Laune nicht gerade, da wir von einem Baupartner erwartet hätten, dass man uns hier realistische Preise nennt. Das dürften wir schließlich erwarten, zumal Fingerhaus im Jahr über 500 Häuser baut und hier über mehr Erfahrung verfügt als wir.
Unser Tipp: Auf jeden Fall VOR der Bemusterung Angebote über die Erdarbeiten einholen.
Desweiteren haben wir immer noch keine richtigen Bauantragsunterlagen! Der Bauantrag konnte noch nicht eingereicht werden, da es Probleme mit der Traufhöhe gibt. Wir brauchen hier eine neue Freigabe.
Es ist ja wieder mal zwei Wochen her, wo man uns die Zusendung geänderter Unterlagen versprach.
Zum Thema Fingerhaus können wir derzeit leider nur sagen: We are not amused!
Samstag, 11. April 2009
Fensterkontaktschalter für die Abluft-Dunstabzugshaube
Wenn man einen Kaminofen betreibt und eine Anlage montiert, die irgendwo Abluft erzeugt braucht man einen Fensterkontaktschalter, damit dieses Gerät nur funktioniert wenn ein Fenster geöffnet wird.
Fingerhaus bot uns diesen Kontaktschalter incl. Steuergerät bei der Bemusterung für runde 350.-€ an. Jetzt schaute ich mal bei Ebay nach, dort gibt es Funk-Schalter ab 39.- bis ca. 59.- €, der Einbau ist Kinderleicht und in ca. 20 Minuten erledigt.
Dienstag, 7. April 2009
1. Baustellentermin mit Partnerbau
Als nächstes müssen wir noch einen Vermesser suchen, der zunächst die Grob- und später die Feinabsteckung macht.
So langsam geht es also los, ist schon ein komisches Gefühl :-)
Sonntag, 5. April 2009
Bemusterung
Am Mittwoch Nachmittag machten wir uns auf in Richtung Frankenberg und nach fast 3 Stunden Fahrt trafen wir in der Pension Ederstrand ein. Die Pension liegt etwas versteckt und abseits der Straße. TIPP: Wenn man aus Richtung Innenstadt kommt muss man VOR dem Schild „Pension Ederstrand“ links in die Einfahrt rein fahren.
Wir bezogen zwei sehr schöne und saubere Zimmer. Zwei Zimmer? Wir hatten unsere Kinder dabei, was aber keinerlei Probleme bereitete. Unsere Zimmer hatten eine Verbindungstür und für die Kleinen war das natürlich sehr aufregend.
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir in den Tag und voller Erwartungen ging es dann weiter zum Bemusterungszentrum. Dort angekommen stellte sich Herr K., unser Ansprechpartner für die Bemusterung, vor. Vor der Bemusterung besprachen wir noch den weiteren Planungsablauf und erhielten von Fingerhaus eine „To-Do-Liste“. Der Stelltermin wird wie geplant in der KW 27 sein.
Zunächst wurde nochmals die Raumaufteilung besprochen, dann ging es an die Öffnungsrichtungen der Fenster und Türen. Alles wurde in einem Plan festgehalten und unsere Wünsche in ein Kalkulationsprogramm eingetragen. So kann man jederzeit den Stand der Mehr- und Minderkosten sehen.
Nun konnte die Bemusterung starten, mit der Farbe der Außenwände ging es los. Hier waren wir uns schnell einig, wir entschieden uns für „Apricot“, da wir ja ein mediterranes Haus planen.


Zunächst wollten wir ja weiße Kunststofffenster, sieht man beide Fenster jedoch nebeneinander und fasst sie an, hat uns in jedem Fall Holz überzeugt. Ebenso bei den Haustüren. Kunststoff mag haltbarer sein, man kann es jedoch nicht überstreichen und man hat einfach dieses „Plastikgefühl“, wenn man z.B. eine Haustür öffnet.
TIPP: Fingerhaus bietet in seiner Bau- und Leistungsbeschreibung weiße Kunststofffenster oder Holzfenster an. Möchte man nun farbige Kunststofffenster wird es teurer, diese müssen in der gewünschten Farbe beklebt werden. Möchte man weiße oder lackierte Holzfenster wird es ebenfalls teurer. Die Fenster sind aber in jedem Fall 3-Fach verglast.
Weiter ging es mit Rollläden, Fenstergriffen, Fensterbänken, hier wird alles „Ton in Ton“ gehalten. Dann kamen wir wieder zu einem für uns wichtigeren Punkt: Der Innentreppe. Wir haben uns für eine Buche-Treppenanlage, keilgezinkt und dunkel lasiert, entschieden. Die Geländerstäbe sind aus Buche mit Edelstahl-Einlagen.
Nächstes Thema war der Schornstein, wir werden ihn außen rotbraun verklinkern. Die Reinigungsöffnung ist allerdings nicht im Preis enthalten. Dies ist ein klarer Minuspunkt für Fingerhaus. Für den „Reinigungsfuchs“ (eine Klappe zum Reinigen, wie sie jeder uns bekannte Kamin hat) zahlen wir extra, diese Klappe sollte allerdings im Preis des Kamins enthalten sein. Ich bestelle ja auch kein Auto, bekomme vom Händler Alufelgen dazu geschenkt und soll dann die Sonderschrauben zum befestigen extra zahlen. Man könnte lt. Fingerhaus den Kamin auch von außen über eine Dachluke und Trittstufen auf dem Dach reinigen lassen, was wir aber nicht wollten. Ich kann mich noch an die Spuren an der Decke erinnern, wenn der Schornsteinfeger bis aufs Dach musste und mit seinem Kehrzeug an der Bodentreppe hängen blieb. TIPP an Fingerhaus: Reinigungsfuchs mit in den Gesamtpreis Kamin einkalkulieren, will der Kunde eine andere Variante kann man den ja wieder gutschreiben
Nach dem Mittagessen ging es weiter mit der Planung der Sanitärinstallation. Wir planten unser Badezimmer mit einem 3-D-Programm und klärten letzte Details.
Hier ein Pluspunkt für Fingerhaus: Standardmäßig sind Unterputzelemente „Hansavarox“ von Hansa vorgesehen. Bei der „technikfertigen“ Variante kann man sich dann später für eine der vielen Armaturen von Hansa entscheiden und diese mit wenigen Handgriffen einbauen. Die Preislage der Armaturen, z.B. für die Dusche liegt zwischen 90.- € und 500.-€. Also dürfte hier für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei sein. http://www.hansa.de/
Als Toilettenspülkasten kommt ein Element der Firma Viega zum Einsatz. Hier gibt es ebenso sehr viele Drückerplatten, von 39.- € bis 200.-€ Stückpreis. http://www.viega.de/
Dann haben wir noch eine Außenzapfstelle aufgemustert und damit war das Thema Sanitär erledigt.
Zum Schluss wurden dann die Positionen der Lichtschalter, Lampen und weiteren Elektroanschlüsse festgelegt. Fingerhaus hat hier soviel im Standard, dass wir mit der vorgegebenen Stückzahl Steckdosen etc. sehr gut hinkamen. Wir haben uns dann noch für eine Schalterserie von Merten entschieden.
Rückblickend war es ein ereignisreicher Tag, an dem wir in kurzer Zeit viele Entscheidungen getroffen haben. Wir wurden allerdings auch darin bestätigt, in Fingerhaus den richtigen Baupartner gefunden zu haben, da wirklich sehr viele Details bei Fingerhaus einfach Standard sind, die man woanders vergebens sucht. Ausgelaugt aber zufrieden traten wir die Heimreise an.
Sonntag, 29. März 2009
Mehr- Minderpreisschreiben eingetroffen
Wir hatten hierzu einige Fragen, die schnell und umfassend geklärt werden konnten.
Samstag, 28. März 2009
Live-Bilder der Küche
Danke an 5000 Besucher
In den letzten Wochen ging die Zahl vor allem der neuen Besucher stetig nach oben. Das liegt vielleicht daran, dass zum Frühling einfach mehr in der Baubranche los ist und Informationen eingeholt werden. Derzeit wird unsere Website von monatlich rund 1100 Nutzern besucht, dabei sind 450 neue Nutzer und 650 wiederkehrende.
Spannend für uns ist, zu sehen wo die Besucher herkommen:
Suchmaschinen: 19,55%, verweisende Websites/andere Bautagebücher: 53,07%, Direkteingabe/Bookmarks: 27,38%
Aus diesen Ländern kamen die Nutzer im März: die meisten natürlich aus Deutschland, danach folgen Luxemburg, die Schweiz, Großbrittanien, China, Österreich, Irland , Frankreich, Brasilien, Tschechien, Taiwan, Bulgarien, USA, Schweden, Malaysia und der letzte Platz geht nach Holland.
Die Besucher suchten mit 372 Suchbegriffen bei Google und gelangten so auf unser Bautagebuch: Fingerhaus, Fingerhaus Bautagebuch, stress mit Fingerhaus, Heizung Fingerhaus, bauen mit fingerhaus, fingerhaus erfahrungen, finger haus, fingerhaus impuls, fenster fingerhaus, fingerhaus blog, fingerhaus baubericht. Sehr häufig wurde auch nach "Fingerhaus Preis" gesucht. Einer suchte und fand uns mit den Suchworten "möchte ein haus für hunderttausend euro bauen" :-)
Wir sind sehr gespannt wie es weitergeht, für so eine blödsinnige Analyse haben wir wahrscheinlich in den nächsten Monaten keine Zeit mehr.
Dienstag, 24. März 2009
Baustrom
Woher bezieht Ihr den Baustrom? Ein Anruf bei Fingerhaus ergab, dass Starkstrom notwendig sei, somit muss auf jeden Fall ein Baustromverteiler aufgestellt werden. Das Stromkabel liegt bei uns unter der Erde, es müsste also gegraben werden. Die Kosten hierzu:
RWE 450.- €
Elektriker: rund 300.- €
Hinzu kommt noch der tatsächliche Verbrauch.
Das sind mindestens 750.- € für 6 Wochen Strom. Habt Ihr hierzu Alternativen?
Danke für Antworten!
Nachtrag:
Wir haben den Baustrom an Unternehmen in der Region ausgeschrieben. Das Ergebnis:
Partner von Fingerhaus: 728,28 € (incl. sehr weiter Anfahrt)
Günstigstes Unternehmen in der Region: 140,54 €!
In beiden Fällen kommt noch der Unkostenbeitrag an die RWE-Kaffeekasse hinzu.
Fazit: Baustrom vor Ort ausschreiben lohnt sich auf jeden Fall!
Donnerstag, 12. März 2009
Bauantragsunterlagen erhalten
Ein Fehler ist uns auf den ersten Blick aufgefallen: die oberen Fenster der Westseite haben nach wie vor unterschiedliche Höhen, wegen des "zweiten Fluchtweges".
Wir haben noch keine Mehr-/Minderkostenrechnung, wissen also gar nicht ob unser Haus nun teurer oder günstiger wird.
Nachtrag:
Die Nachfrage per Mail, ob die Fenstergröße relevant sei für den Bauantrag wurde prompt beantwortet, man kann dieses Detail bei der Bemusterung ändern.
Bemusterungstermin
Bis dahin müssen wir uns noch unsere Dusche und die Badarmaturen besorgen, damit die Maße der Sanitärinstallationen berücksichtigen werden können. Die Anordung der Sanitärobjekte müssen wir nochmal überdenken. Die Lichtschalter und Lampen werden wir noch in die Möbelpläne einzeichnen, ebenso die endgültige Position der Küche.
Was uns noch ein wenig Sorgen macht sind die Kosten für die Erdarbeiten. Hier haben wir nach wie vor keinen blassen Schimmer, was uns erwartet. Also müssen wir beim Bemustern sehr zurückhaltend sein, damit unser Budget am Ende reicht.
Samstag, 7. März 2009
Badewannen Werksverkauf

1800 x 900 mm, ca. 135 Liter, 5 mm Sanitäracryl, inkl. Montagefüße
Die Wannen werden bei einem großen Hersteller für diese Firma produziert und sind im Fachhandel erhältlich. Die angebotenen Wannen haben kleine Fehler und werden zu Hammerpreisen verkauft. Hier geht´s zum Hersteller: http://www.aquaboy.de/
Der Werkverkauf befindet sich in 66113 Saarbrücken, Jennweg 160, Tel. 0681/9918849, geöffnet Mo-Fr. von 10:00 - 18:00 Uhr, Sa von 8:00 - 13:00 Uhr
Sonntag, 1. März 2009
Parkett gekauft

Den Boden haben wir gestern in Köln gekauft, 150km nach Hause in die Eifel transportiert und die Beute in unsere Wohnung geschleppt. Nun müssen wir für einige Monate unsere Küche mit einem 70m² Parkett-Stapel teilen, da wir keine andere Lagerfläche haben. :-)
Aber: was man hat, das hat man und ausserdem kommen bald sicher noch einige Fliesen, Türen und Zargen hinzu, damit der Stapel nicht so alleine ist.
So können wir das Thema "Bodenbelag Wohnbereich" auch abhaken und uns anderen Punkten zuwenden.
Bilder der Küche
Sonntag, 15. Februar 2009
Traumküche zum Traumpreis - der erste Spontankauf!
Doch der Reihe nach:
Wir haben ja unseren Gutschein von Fingerhaus für eine Impuls-Küche. In anderen Blogs haben wir gelesen, was die Impuls Küche andere Bauherren letztlich doch kostet. Wir haben uns auf dem Küchenmarkt umgesehen, vor allem ging es uns dabei um Qualitätsunterschiede und natürlich um den Preis. Impuls gehört zur Alno-Gruppe und ist eher im unterpreisigen Segment angesiedelt, etwas teurer als z.B. Wellmann. Die Qualitativ besten Küchen bekommt man bei Miele (ich dachte die bauen nur Haushaltsgeräte) deren Küchen sind aber auch mit die teuersten. Eine interessante und wirklich empfehlenswerte Seite ist die hier:
http://www.kuechen-forum.de/
Hier werden die einzelnen Hersteller objektiv bewertet, z.B nach Scharnierqualität, Korpusstärke etc.
Gestern fuhren wir dann mal in ein sehr großes, exclusives Küchenhaus, um Vergleichsmöglichkeiten zu erhalten und um uns zu informieren. Wir parken also vor dem Geschäft, gehen rein und werden von einer riesen Auswahl erschlagen. Leider aber auch von den Preisen. :-(
Das Küchenhaus führt Nolte-Küchen, die die uns gefallen liegen alle bei 25.000 - 30.000 Euro.
Wir wollten diesen Tempel schon verlassen, da fiel uns eine Ausstellungs-Küche auf, die inclusive Rückwand und allem Brimborium zu einem Sonderpreis verkauft werden soll. Die haben wir uns dann mal genauer angesehen.
Es ist wie gesagt eine Nolte Küche:
Teil 1: 3,60 mtr (passt genau an unsere Küchenwand!)
- Front in Hochglanz- Afrikanische Wenge, ein dunkel gemasertes Holz, 5cm Wangen und Arbeitsplatte
- 4 Unterschränke, alle mit Auszügen
- 3 Hängeschränke in Weiß Hochglanz Echtlack
- Griffe und Schubladenwangen sowie die Kanten der Frontplatten in Chrom
- Alle Schubladen schnell und einfach komplett herausnehmbar, z.B. zum Reinigen
- Edelstahl-Doppelspüle mit gebürsteter Design-Mischbatterie incl. Seifenspender und Brause
- passende, komplett bis unter die Decke reichende Rückwand
- Müllschublade mit Mülltrennsystem
- Designer-Beleuchtung der Hängeschränke
- Schubladenauszüge ebenfalls beleuchtet
Kochinsel: 2,40 x 1,00
- Umbaut mit 5cm starken Wangen und einer passenden Arbeitsplatte in Afrikanischer Wenge
- Rückseite mit weißen Platten verkleidet und überstehender Arbeitsplatte, so das man sich bequem mit einem Hocker daran setzen kann.
- Unterschränke 2x mit Auszug, 2x "normale" Türen, alle Kanten wieder mit Chrom ummantelt.
- ein Unterschrank mit "Storage-System", der Schrank enthält passende Dosen und Gläser zur Aufbewahrung von Lebensmitteln
Nicht schlecht bis jetzt, aber nun kommen die technischen Highlights:
- Riesen Kühl-Gefrierkombi, 2,00 mtr. hoch, Siemens
- Geschirrspüler, Siemens
- freihängender Siemens LiftMatic Backofen aus Edelstahl. Der Backofen hängt frei in Augenhöhe, sein "Innenleben" fährt auf Knopfdruck zum Beladen herunter. Weiteres hier: http://www.arcdesk.de/arcguide/hersteller/produktnews/261046.html
- Eine Segment-Tisch Abzugshaube von Homeier. Diese ist ähnlich einer Schreibtischlampe auf der Arbeitsplatte montiert und schwenkbar. Der Lüftermotor sitzt im Schrank und die Luft wird nach unten abgesaugt. Dadurch ist das Gerät fast nicht zu hören und wir können ein Abluftrohr in die Bodenplatte legen lassen!
- Ein Induktionskochfeld, ebenfalls Siemens
Die Küche passt zudem genau in unsere Planung. Deshalb haben wir uns dann doch zu einem Spontankauf entschlossen.
Sonntag, 8. Februar 2009
Vorabzüge eingetroffen
Gut finden wie die Möbelpläne, wir haben uns einige Möbel Maßstabsgerecht ausgeschnitten und sind nun am hin- und herschieben. Die Küche müssen wir noch planen, und die Schalter und Steckdosen müssen wir noch einzeichnen.
Was allerdings gefehlt hat, war die Mehr- Minderkostenrechnung. Kommt die erst, wenn wir die Vorabzüge zurückgesendet haben? Unser Haus müsste eigentlich etwas günstiger werden, da wir weniger Fenster, weniger Wandflächen und keine geschlossene sondern eine offene Treppe haben.
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Planungsgespräch
Zumindest für 2 Tage :-)
Als wir zweimal drüber geschlafen hatten, kam uns in den Sinn, die Raumaufteilung nochmal zu überarbeiten (Treppe verschieben, Wände OG begradigen) und wir mailten unsere Wünsche dem armen Architekten nochmal zu. Die nochmalige Änderung war kein Problem, vielen Dank hierfür.
Ein paar Tage später traf dann das Protokoll des Planungsgespräches bei uns ein, welches wir unterschrieben zurücksendeten.
Mittwoch, 26. November 2008
Vertragsbestätigung erhalten - Planungsgespräch vereinbart
Wir haben heute unsere Vertragsbestätigung erhalten. Eigentlich dachten wir, diese schon vor 2 Wochen bekommen zu haben. In diesem Schreiben wurde uns aber "nur" unser Ansprechpartner mitgeteilt und der Eingang des Werksvertrages bestätigt. Als Betreff stand in dem Anschreiben "Wir bauen Ihr Finger-Haus", was leicht zu Verwirrungen führen kann.
Mit unserem Architekten haben wir einen Termin zum Planungsgespräch vereinbart. Am Freitag dieser Woche ist dann noch ein Notartermin, und das Katasteramt sendet uns eine Flurkarte zu.
Samstag, 8. November 2008
Post von FingerHaus erhalten
Wir können jetzt unsere Baugehmigung mit allen Plänen (Kanalplan, Lageplan etc.) nach Frankenenberg schicken und uns auf unser Planungsgespräch vorbereiten.
Da wir ja schon einen Bauplan von einem Architekten haben erstellen lassen, dürfte das Planungsgespräch schnell erledigt sein. An den Aussenmaßen dürfen wir sowieso nichts mehr verändern, nur Innen haben wir noch ein paar Änderungswünsche.
Samstag, 1. November 2008
Wir haben es getan! Es wird ein Fingerhaus!
Wir werden mit Fingerhaus bauen und haben den Werkvertrag unterschrieben.
Wir sind einerseits gespannt wie es nun weitergeht und andererseits erleichtert, da wir nun keine Firmen mehr vergleichen müssen und das stundenlange Lesen von Bau-und Leistungsbeschreibungen ein Ende hat.
Die Gründe, warum wir uns für Fingerhaus entschieden haben:
- ein sehr kompetenter Berater (schöne Grüße an Herrn Mallm), der alle Fachfragen jederzeit beantworten konnte. Er baute keinen Verkaufsdruck auf und war absolut realistisch und fair.
- Der Wand- und Dachaufbau ist sehr gut, man erhält ausserdem eine hochwertige Ausstattung.
- Gegenüber Massivbau wesentlich bessere Wärmedämmung. Wollten wir die gleichen U-Werte im Massivbau erreichen, hätten wir fast 40cm dicke Wände. Bei uns macht dies 10qm Wohnfläche bei gleichen Außenmaßen aus, das ist ein ganzes Zimmer!
- Fingerhaus hat die mit Abstand umfangreichste Bau-und Leistungsbeschreibung. Nach dem Besuch im Werk in Frankenberg wissen wir ganz genau, was wir bekommen.
- Am Werksvertrag hatten wir nichts zu bemängeln, der Zahlungsplan ist fair, da Fingerhaus immer in Vorleistung geht und Zug um Zug gezahlt wird. Hier ist bei anderen Anbietern höchste Vorsicht geboten! Manche Anbieter wollen direkt nach dem Aufstellen des Hauses 90% der Summe haben!
- In unserem Paket haben wir Leistungen erhalten, die wir bei anderen Anbietern zusätzlich zahlen müssten und somit der Preisvorteil der Mitbewerber immer kleiner wurde.
- Die zahlreichen Bautagebücher im Internet, hier möchten wir uns bei den fleissigen Schreibern und Schreiberinnen bedanken, die uns in unserem Entschluß bestäkt haben.
Das wichtigste aber für uns ist: wir haben ein gutes Gefühl bei der Sache!
Hoffen wir das es so weitergeht...
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Dienstag, 28. Oktober 2008
Werksbesichtigung bei Fingerhaus
Wir sahen in blitzsauberen Hallen die Produktion der einzelnen Gewerke, bekamen einzelne Details erklärt und stellten viele Fragen. Außerdem konnten wir uns im Bemusterungszentrum einen ersten Eindruck der im Preis enthaltenen Objekte verschaffen. Wir waren sehr beeindruckt!
Schade fanden wir allerdings, dass keine Küche ausgestellt war, die bei uns im Paketpreis enthalten ist. Somit kaufen wir, was die Küche betrifft ein wenig "die Katze im Sack".
Die Tour endete mit einem Mittagessen, für das wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken wollen.
Die Werksbesichtigung können wir jedem empfehlen!
Damit ist auch das Thema Massivbauen oder "Stein auf Stein" für uns erledigt!
Sonntag, 26. Oktober 2008
Wer soll unser Haus bauen?
Wir haben uns für eine "fast schlüsselfertige" Variante entschieden.
In unserer Nähe ist ein Musterhauspark www.musterhauszentrum-mk.de
dort haben wir uns in den letzten 6 Wochen viele Häuser angesehen, wir haben uns im Internet informiert und waren uns weitere Musterhäuser in der Region anschauen.
Zusammengefasst müssen wir sagen: Wir sind total enttäuscht!
Wir haben Verkäufer erlebt, die völlig inkompetent sind, von den "großen drei" (Weber, Kampa, Schwörer) der Branche haben wir bis heute kein Angebot erhalten!
Wenn man selbst verkäuferisch tätig ist, kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Was wir erlebt haben im einzelnen:
- Formular bei Bien Zenker im Musterhauspark ausgefüllt, zusätzlich Visitenkarte und Baupläne abgegeben. Bis heute hat sich keiner gemeldet. Note 6! Ausserdem waren die Häuser total zugequalmt, als Nichtraucher ist man einfach angewidert.
- Bei Kampa haben wir mit dem Verkäufer geredet, unseren Bauplan abgegeben. Man werde ein Angebot senden, es kam nie ein Angebot, kein Anruf, nichts. Note 6!
Heute ist Kampa insolvent, wir müssten dem Verkäufer eigentlich dankbar sein!
- Von Schwörer haben wir einen Anruf erhalten, man könne mit dem Plan nichts anfangen, er sei nicht Maßstabsgerecht (Warum können uns dann andere Firmen ein Angebot erstellen?) Unfreundliches Telefonat, man müsste nochmal Architektenkosten von mindestens 5000.- € tragen, frei geplant sei viel teurer, blabla. Das ganze Gespräch verlief sehr negativ. Note6!
- Von dem Verkäufer eines anderen Häuslebauers haben wir einen Anruf erhalten: "Wir haben gerechnet und gerechnet und kommen nicht unter ***.*** €, das ist Ihnen sicher zu teuer" Der Hersteller war dann auch 50.000.- € teurer als die Mitbewerber. Wir haben dankend abgelehnt.
- Dann war da noch die Firma H**** v*** H*****. Super Angebot in der Tageszeitung, fast genau unser Haus zum Spottpreis! Ein Anruf ergab allerdings: Alles Schaumschlägerei, das Haus gibt es so gar nicht. Weicht man vom Standard ab, wird es teuer. KFW 40 würde 20.000 € zusätzlichen Aufpreis kosten. Das Angebot war aber schnell da. Note 4
- Bei Massivhaus-Mittelrhein haben wir unseren Bauplan im Musterhaus abgegeben, nochmal gemailt. Bis heute keine Antwort, obwohl wir eine Baugenehmigung haben und definitiv bauen werden.
- Der Hammer kommt aber noch: Anfrage per Mail bei einem Unternehmen aus der Region, mit dem ein Freund gebaut hatte. Hier die arrogante Antwort:
Sehr geehrter Herr,
Angebote auf per Mail zugesandte Anfragen werden von uns generell nicht bearbeitet,
wenn der Interessent nicht bekannt ist bzw. nicht in unserer Firma vorgesprochen hat;
das ist für uns ein unumstößliches Gebot an ein seriöses Verhalten im Umgang mit
mit unseren Interessenten/Kunden, die gerade unsere professionelle Einstellung schätzen.
Abgesehen davon sind die überstellten Unterlagen in der vorgelegten Form nicht geeignet als
Kalkulationsgrundlage zu dienen. Dazu fehlen auch komplett Ausstattungshinweise oder
-wünsche –; das ganze wurde von Ihnen nicht sehr professionell aufgearbeitet, was man aber
von einem Baulaien sicher auch nicht erwarten kann, wenn der persönliche Kontakt zu einer
professionell arbeitenden Fachfirma der Region nicht gesucht wird um eine intensive Fach-
beratung und Klärung der Aufgabenstellung zu erreichen.
Ich betrachte damit die Angelegenheit als erledigt.
Mit freundlichen Grüßen
H. W*******
Warum rief man uns nicht einfach an und bat z.B. um einen Termin?
Wir waren bedient und wendeten uns den Firmen zu, bei denen man uns kein "unprofessionelles Aufarbeiten" andichtete.
Von ca. 15 kontaktierten Firmen blieben drei übrig:
- Helma-Eigenheimbau: preislich sehr interessant, massive Bauweise, allerdings "nur" nach ENEV-Standard, Bauzeit ca. 6 Monate. Aufgrund vieler negativer Berichte in Bautagebüchern am Ende durchgefallen.
- Hanlo-Haus: sehr kompetenter Verkäufer, gut gedämmtes Haus, allerdings sehr einfacher Wandaufbau innen nur mit Fermacell-Platten, dadurch gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier ging der Verkäufer am meisten auf uns ein, verstand was wir wollen und machte gute Verbesserungsvorschläge. Allerdings gab es hier negative Berichte zum Tochterunternehmen "Bau mein Haus" über schlechte Qualität etc.
- Fingerhaus: ebenfalls sehr kompetenter und seriöser Verkäufer, etwas teurer als die anderen, Qualitativ allerdings hochwertiger. Sehr guter Wandaufbau durch doppelte Beplankung der Innenwände, verschiedenste Ausbauvarianten möglich. Sehr gute Bewertungen in Bautagebüchern.
- Lux-Haus: zu teuer, Verkäufer konnte micht mit den anderen mithalten, schickte am Ende dann doch noch ein passendes Angebot.
Nun liegt es an uns, eine entgültige Entscheidung zu treffen.
Unser mediterranes Traumhaus...
Wir (Marion, Markus, Marvin und Jan-Luca) freuen uns, bald und mit hoffentlich wenig Stress in unser eigenes Häuschen einzuziehen.
Doch der Reihe nach:
Seit dem Jahr 2000 sind wir stolze Besitzer eines 962m² großen Grundstückes in Laufeld in der Eifel.
Am 29.12.2005 reichten wir nach einigen Architektengesprächen etc. unsere Unterlagen für den Bauantrag ein, der dann auch genehmigt wurde. Dies sichert uns die Eigenheimzulage für die nächsten Jahre. Gut, dass sich Marion hier durchgesetzt hat, sonst hätten wir bares Geld verschenkt.
Allerdings währt so eine Baugenehmigung nicht ewig (bei uns vier Jahre) und irgendwann wollen wir ja auch in unsere eigenes Haus.
Also beschlossen wir, spätesten 2009 mit dem Bau zu beginnen.