Nach einigen Monaten mal wieder ein Post von uns, diesmal leider nicht sehr erfreulich. Unsere Dachrinnen weisen an sämtlichen Lötstellen grüne Flecken auf.
Hier einmal der zeitliche Ablauf:
Mängelanzeige von mehreren Mängeln Anfang Februar, Erinnerung unsererseits Ende April!
Antwort von Fingerhaus im Mai, teilweise Mängelbeseitigung nach 4 Monaten im Juni!
Wie man sehen kann verläuft die Kommunikation nach der Bauabnahme leider nur noch sehr schleppend.
Die beseitigung der Mängel an den Dachrinnen wird von Fingerhaus abgelehnt.
Fingerhaus findet das normal und will uns erzählen, das wäre halt bei Kupfer so. Ist es aber nicht, die Flecken entstehen wenn das Lötwasser nicht mit einem feuchten Lappen weggewischt wird. Hier will man uns für dumm verkaufen, wir sind richtig sauer!
Außerdem haben wir weitere Baufehler/Mängel, die uns erst im Nachhinein aufgefallen sind oder auf die wir hingewiesen wurden. Hierüber werden wir im nächsten Post berichten.
Montag, 2. August 2010
Samstag, 6. März 2010
Haustür Teil 3 - Ende gut, alles gut! All's Well That Ends Well!
Vor einiger Zeit berichteten wir über unser Problem mit der Haustür, deren Farbe nicht mit der Zarge übereinstimmte. Wir erhielten zwischenzeitlich ein Farbmuster eines Türblattes, das farblich aber genauso wenig passte. Von der Schreinerei wurde uns daraufhin ein Austausch der kompletten Haustür incl. Zarge angeboten. Wir sollen uns nicht unser Leben lang über die Haustür ärgern und Fingerhaus bzw. die Schreinerei setzen alles daran, dass es eben keine Mängel oder Unzufriedenheit gibt. Also wurde das Türblatt ein drittes Mal gefertigt, eine neue Zarge gleich mit und das alles sollte am Donnerstag eingebaut werden.
Die Monteure trafen pünktlich ein, wir besprachen den Ablauf. Ein Stück Wand hätte entfernt werden müssen, die Zarge abgeschraubt und rausgenommen, danach wäre dann ein Maler von Fingerhaus vorbeigekommen und hätte die Schäden beseitigt.
Bevor die Jungs an die Arbeit gingen, hatte der Bauherr dann die glorreiche Idee, einfach mal das neue Türblatt einzuhängen, und siehe da: Perfekt! Die Farbe der Tür passt zu 100% zur Zarge! Besser hätte es gar nicht laufen können, die Schreiner waren in nicht mal einer Stunde fertig.
Etwas später rief dann noch der Maler von Fingerhaus an, der brauchte natürlich nicht mehr zu kommen.
Ende gut alles gut!
Die Monteure trafen pünktlich ein, wir besprachen den Ablauf. Ein Stück Wand hätte entfernt werden müssen, die Zarge abgeschraubt und rausgenommen, danach wäre dann ein Maler von Fingerhaus vorbeigekommen und hätte die Schäden beseitigt.
Bevor die Jungs an die Arbeit gingen, hatte der Bauherr dann die glorreiche Idee, einfach mal das neue Türblatt einzuhängen, und siehe da: Perfekt! Die Farbe der Tür passt zu 100% zur Zarge! Besser hätte es gar nicht laufen können, die Schreiner waren in nicht mal einer Stunde fertig.
Etwas später rief dann noch der Maler von Fingerhaus an, der brauchte natürlich nicht mehr zu kommen.
Ende gut alles gut!
Montag, 15. Februar 2010
www.baublogs.info
Eine für zukünftige Bauherren sehr zu empfehlende Seite mit einer Übersicht von Bautagebüchern und dazu passender Kommentare ist http://www.baublogs.info/
Hier erhält man einen guten Überblick über die Fertighaus/Holzhaus Branche, die verschiedenen Hersteller und deren Bauweise und sogar Übersichtskarten der aktuell verfügbaren Baublogs.
Zitat: "Es gibt konservativ geschätzt tausende Baublogs im deutschsprachigen Internet. Hier werden die Baublogs gesammelt, fein sortiert nach den jeweiligen Baufirmen. Es gibt Firmen mit hunderten bloggender Bauherren, und es gibt Firmen, da hat nicht einer der Bauherren Lust auf Blog. Ich bitte herzlich, mich dafür nicht verantwortlich zu machen..."
Hier erhält man einen guten Überblick über die Fertighaus/Holzhaus Branche, die verschiedenen Hersteller und deren Bauweise und sogar Übersichtskarten der aktuell verfügbaren Baublogs.
Zitat: "Es gibt konservativ geschätzt tausende Baublogs im deutschsprachigen Internet. Hier werden die Baublogs gesammelt, fein sortiert nach den jeweiligen Baufirmen. Es gibt Firmen mit hunderten bloggender Bauherren, und es gibt Firmen, da hat nicht einer der Bauherren Lust auf Blog. Ich bitte herzlich, mich dafür nicht verantwortlich zu machen..."
Sonntag, 7. Februar 2010
Gasverbrauch!
Ich habe eben mal unseren Gaszähler abgelesen:
100 Kubikmeter Gas in den letzten 5 Monaten verbraucht!
Für den Kubikmeter zahlen wir 1,60 €, das sind im Monat ganze 32.- € an Heizkosten. Und das in diesem Winter mit teilweise -18 Grad bei uns in der Eifel.
Billiger geht´s nimmer :-)
100 Kubikmeter Gas in den letzten 5 Monaten verbraucht!
Für den Kubikmeter zahlen wir 1,60 €, das sind im Monat ganze 32.- € an Heizkosten. Und das in diesem Winter mit teilweise -18 Grad bei uns in der Eifel.
Billiger geht´s nimmer :-)
Dienstag, 22. Dezember 2009
Sonntag, 6. Dezember 2009
Neue Heimwerker-Community: 1-2-do.com
Vor einigen Monaten wurde wir von der Firma Bosch angeschrieben, ob wir Lust hätten, Beiträge rund um die Themen Handwerken und Verschönern für eine neue Community zu schreiben. Es würde sich um eine neue Community handeln, die es in dieser Form noch nicht gibt und von Bosch gesponsert wird. Begeistert sagten wir zu und sendeten unsere ersten Projekte. Im Oktober war dann das erste Community-Treffen in Stuttgart und somit der Startschuss für eine Testphase.
Diese wurde nun erfolgreich beendet und seit letzter Woche heißt es:
Einer weiß immer wie es geht! Hier findest Du Tipps und Tricks rund um die Themen Heimwerken und kreatives Verschönern. Stell’ Deine eigenen Projekte online, bring’ Dich im Forum ein oder stöber’ im Wissensbereich.
Die neue Heimwerker-Community findet man unter http://www.1-2-do.com/
Haustür Teil 2
Am 21.11. wurde tatsächlich unsere Haustür geliefert und eingebaut. Qualitativ wirklich Top, alles genau wie wir es haben wollten. Nur gibt es nun ein neues Problem: Die Farbe des Türblatts stimmt nicht mit der Farbe der Zarge überein. Die Tür ist wesentlich dunkler. :-(
Die Schreinerei hat schnell reagiert: Sie wird die Tür ein drittes Mal bauen und hat uns vorab ein Muster-Brettchen als Farbmuster zugesendet. Das hat allerdings fast die gleiche Farbe wie unsere jetzige Tür, passt also nicht. Somit folgt wohl Runde drei...
Die Schreinerei hat schnell reagiert: Sie wird die Tür ein drittes Mal bauen und hat uns vorab ein Muster-Brettchen als Farbmuster zugesendet. Das hat allerdings fast die gleiche Farbe wie unsere jetzige Tür, passt also nicht. Somit folgt wohl Runde drei...
Freitag, 20. November 2009
Das Drama mit unserer Haustür
Wenn wir bisher auch sehr zufrieden mit Fingerhaus sind, gibt es dennoch einen mittlerweile sehr ärgerlichen Makel:
Bis heute haben wir noch nicht unsere Haustür, sondern eine unschöne, provisorische Bautür!
Bei der Bemusterung (vor 7 Monaten!) hatten wir unsere Haustür mitbestellt, nach 4 Wochen hatten wir noch einen Änderungswunsch. Als wir die Bemusterungsunterlagen durchgingen fiel uns auf: Der Glaseinsatz der Tür ist nach links versetzt, was auf uns wirkte wie ein Konstruktionsfehler. Dies wollten wir ändern lassen, was zunächst seitens Fingerhaus abgelehnt wurde, die Tür sei schon produziert. Da wir nicht ein Leben lang durch eine Tür in unser Haus gehen wollten, die bei uns Augenschmerzen verursacht, wollten wir das Thema nochmal intensiver angehen und siehe da: Ein Anruf bei der Schreinerei ergab, dass die Tür noch gar nicht gefertigt ist und man Änderungen ohne Probleme durchführen könne. Dies war schonmal der erste Minuspunkt, hier stimmt die Kommunikation zwischen Fingerhaus und der Schreinerei Münkel wohl nicht so ganz...
Am Tag der Hausaufstellung dann der erste Schreck: Das ist nicht unsere Haustür! Fingerhaus hatte eine provisorische Bautür eingebaut, was soweit in Ordung war. Unsere Tür würde nachgeliefert.
Die Haustür sollte am Tag eingebaut werden, an dem die Restarbeiten durchgeführt werden sollten. Das war Ende September. Soweit so gut, dachten wir. Nur blöd, das die die Tür falsch gefertigt wurde (Anschläge falschrum) und die Arbeiter sie wieder mitgenommen haben.
Nun war einige Wochen Funkstille, man würde sich bei uns melden. Da jedoch keine Reaktionen kamen, fragten wir bei Fingerhaus nach dem Stand der Dinge. Wir sollten uns bei der Schreinerei melden, die wiederum wusste nichts von unserer Haustür, wir sollten uns an Fingerhaus wenden. Daraufhin meldete sich Fingerhaus, man habe der Schreinerei eine Frist gesetzt, sie sollen sich bei uns melden.
Am letzte Tag dieser Frist, Freitags um 15:00 Uhr meldete sich dann wirklich jemand und vereinbarte einen Termin, welcher letzte Woche Freitag sein sollte. Am Donnerstag dann erneut ein Anruf, ob der Termin nicht auch Montags ginge, da noch eine andere Haustür zu fertigen und einzubauen sei (und diese dann Freitags samt Haus geliefert werden könne etc.), man sei Montags dann auch in unserer Nähe... blabla..
Wir stimmten dem Termin zu und warteten gespannt auf unsere Haustür. Wir mussten aber erst gar nicht bis Montag warten, denn am Samstag meldete man sich bei uns, und der Leser wird es ahnen: Die Tür kann leider nicht geliefert werden, bei uns wäre wohl der Wurm drin. Die Tür müsste nochmal hergestellt werden, irgendetwas sei kaputt. Leicht angefressen (Marion richtig sauer!) stimmten wir einem Termin für den heutigen Freitag vormittag zu. Und nun der Hammer! Wir warten heute Vormittag und unterhielten uns noch, um wieviel Uhr die Herren wohl kommen werden, wir wollten schon Wetten abschliessen ob unsere Tür wirklich heute eingabaut wird.
Da klingelte das Telefon... (Marion war zum Glück nicht da, Sie wäre wohl durch den Hörer auf die andere Seite gesprungen) und der nette Herr fragte, wann denn die Tür M O R G E N eingebaut werden könne???? Ich sagte, Liefertermin wäre heute, nein er hätte Samstag im Kalender stehen. So kann man es ja auch machen, wir haben ja nichts besseres zu tun als unsere Urlaubstage zu verschenken und verschieben gerne andere, ebenfalls wichtige Termine!
Und wie es weitergeht, das erfahren Sie dann im nächsten Blog!
Bis heute haben wir noch nicht unsere Haustür, sondern eine unschöne, provisorische Bautür!
Bei der Bemusterung (vor 7 Monaten!) hatten wir unsere Haustür mitbestellt, nach 4 Wochen hatten wir noch einen Änderungswunsch. Als wir die Bemusterungsunterlagen durchgingen fiel uns auf: Der Glaseinsatz der Tür ist nach links versetzt, was auf uns wirkte wie ein Konstruktionsfehler. Dies wollten wir ändern lassen, was zunächst seitens Fingerhaus abgelehnt wurde, die Tür sei schon produziert. Da wir nicht ein Leben lang durch eine Tür in unser Haus gehen wollten, die bei uns Augenschmerzen verursacht, wollten wir das Thema nochmal intensiver angehen und siehe da: Ein Anruf bei der Schreinerei ergab, dass die Tür noch gar nicht gefertigt ist und man Änderungen ohne Probleme durchführen könne. Dies war schonmal der erste Minuspunkt, hier stimmt die Kommunikation zwischen Fingerhaus und der Schreinerei Münkel wohl nicht so ganz...
Am Tag der Hausaufstellung dann der erste Schreck: Das ist nicht unsere Haustür! Fingerhaus hatte eine provisorische Bautür eingebaut, was soweit in Ordung war. Unsere Tür würde nachgeliefert.
Die Haustür sollte am Tag eingebaut werden, an dem die Restarbeiten durchgeführt werden sollten. Das war Ende September. Soweit so gut, dachten wir. Nur blöd, das die die Tür falsch gefertigt wurde (Anschläge falschrum) und die Arbeiter sie wieder mitgenommen haben.
Nun war einige Wochen Funkstille, man würde sich bei uns melden. Da jedoch keine Reaktionen kamen, fragten wir bei Fingerhaus nach dem Stand der Dinge. Wir sollten uns bei der Schreinerei melden, die wiederum wusste nichts von unserer Haustür, wir sollten uns an Fingerhaus wenden. Daraufhin meldete sich Fingerhaus, man habe der Schreinerei eine Frist gesetzt, sie sollen sich bei uns melden.
Am letzte Tag dieser Frist, Freitags um 15:00 Uhr meldete sich dann wirklich jemand und vereinbarte einen Termin, welcher letzte Woche Freitag sein sollte. Am Donnerstag dann erneut ein Anruf, ob der Termin nicht auch Montags ginge, da noch eine andere Haustür zu fertigen und einzubauen sei (und diese dann Freitags samt Haus geliefert werden könne etc.), man sei Montags dann auch in unserer Nähe... blabla..
Wir stimmten dem Termin zu und warteten gespannt auf unsere Haustür. Wir mussten aber erst gar nicht bis Montag warten, denn am Samstag meldete man sich bei uns, und der Leser wird es ahnen: Die Tür kann leider nicht geliefert werden, bei uns wäre wohl der Wurm drin. Die Tür müsste nochmal hergestellt werden, irgendetwas sei kaputt. Leicht angefressen (Marion richtig sauer!) stimmten wir einem Termin für den heutigen Freitag vormittag zu. Und nun der Hammer! Wir warten heute Vormittag und unterhielten uns noch, um wieviel Uhr die Herren wohl kommen werden, wir wollten schon Wetten abschliessen ob unsere Tür wirklich heute eingabaut wird.
Da klingelte das Telefon... (Marion war zum Glück nicht da, Sie wäre wohl durch den Hörer auf die andere Seite gesprungen) und der nette Herr fragte, wann denn die Tür M O R G E N eingebaut werden könne???? Ich sagte, Liefertermin wäre heute, nein er hätte Samstag im Kalender stehen. So kann man es ja auch machen, wir haben ja nichts besseres zu tun als unsere Urlaubstage zu verschenken und verschieben gerne andere, ebenfalls wichtige Termine!
Und wie es weitergeht, das erfahren Sie dann im nächsten Blog!
Freitag, 13. November 2009
Fattoria La Vialla
Unseren Blog betreiben wir ja ohne Werbung - aber an dieser Stelle müssen wir einmal hemmungslos Werbung machen.
Wie bestellen seit einigen Jahren in Italien bei der Fattoria La Vialla unser Olivenöl, unsere Pasta und viele weitere Produkte. Dieses kleine Familienunternehmen produziert in Handarbeit biologisch einwandfreie Lebensmittel. Durch einen Arbeitkollegen wurde ich auf La Vialla aufmerksam und bestellte einen Katalog. Diesen "Katalog" kann man eigentlich nicht als solchen bezeichnen. Es sind mehrere Broschüren, alle sehr hochwertig und sehr liebevoll im Landhausstil aufgemacht. Darin finden sich alle Produkte, angefangen bei Essig + Öl, Pasta, Saucen, Käse bis hin zum Wein (Chianti), aber ebenso Rezepte und Geschichten über die Manufaktur. Alleine das Olivenöl ist ein Genuss - natürlich kaltgepresst und in unbeschreiblicher Qualität. Der Betrieb hat schon viele Landwirtschafts-Preise erhalten, den letzten im Juni 2009.
Ein noch bis vor wenigen Jahren handgeschriebener Bestellkatalog wird jedes Jahr aufs Neue stets mit großer Spannung von vielen Liebhabern der Fattoria erwartet, denn die Produkte kann man in keinem Geschäft kaufen.
Bestellungen erfolgen per Fax und gegen Rechnung, die Lieferung dauert ca. eine Woche.
Montag, 2. November 2009
Heizen Sie schon oder wohnen Sie in einem Fingerhaus?
Bei uns in der Eifel ist es derzeit in manchen Nächten schon recht kühl - wir durften morgens schon am Auto Eis kratzen. Von der Kälte draußen spüren wir im Haus allerdings überhaupt nichts. Schon in den ersten Tagen nach dem Einzug haben wir die Heizung komplett abgestellt - es wird nur Warmwasser bereitet. Trotzdem ist es bei uns angenehm warm - wie in einem Passivhaus. Abends machen wir kurz den Kaminofen an und heizen damit das ganze Haus. Da die Wärme durch die Galerie nach oben steigen kann, ist auch das Obergeschoss angenehm warm.
Wir haben im letzten Monat ganze 10 Kubikmeter Gas verbraucht - das entspricht Kosten von 16,60 €. Hier sieht man mal wieder, das sich eine Erdwärme- oder Luftwärmepumpe überhaupt nicht rechnet. Wieviel will man denn noch sparen, um die hohen Investitionskosten wieder reinzuholen?
Im Ofen verbrennen wir mittlerweile Holzbriketts. Die besten haben wir hier gefunden: http://www.oekobrix-trier.de/impressum.html
Hier kann man ein Testpaket für 1 Euro abholen, am besten funktionieren bei uns die runden Briketts ohne Loch. Sie zerfallen in einzelne Scheiben, halten bis zum nächsten Morgen und machen keinen Dreck. Wir haben verschiedene Holzbriketts getestet, am schlimmsten waren die hellen, viereckigen Nadelholzpresslinge aus einem Baumarkt: Brennen viel zu schnell und zu heiß ab und krümmeln alles voll mit Sägemehl. Eklig. Wir verbrennen in der Woche bisher ca. 10 Kilo Briketts, die kosten 2,50 €. Die von uns verwendeten Briketts gibt es auch bei Bauhaus, dort kosten sie allerdings 3,60/10KG.
Um einen Energiekostenvergleich zu erstellen, werden wir hier alle angefallenen Heizkosten hier einstellen.
Es wäre schön, wenn der ein oder andere Leser seine Daten mitteilt, um die Kosten zu vergleichen.
Ich freue mich auf Antworten!
Wir haben im letzten Monat ganze 10 Kubikmeter Gas verbraucht - das entspricht Kosten von 16,60 €. Hier sieht man mal wieder, das sich eine Erdwärme- oder Luftwärmepumpe überhaupt nicht rechnet. Wieviel will man denn noch sparen, um die hohen Investitionskosten wieder reinzuholen?
Im Ofen verbrennen wir mittlerweile Holzbriketts. Die besten haben wir hier gefunden: http://www.oekobrix-trier.de/impressum.html
Hier kann man ein Testpaket für 1 Euro abholen, am besten funktionieren bei uns die runden Briketts ohne Loch. Sie zerfallen in einzelne Scheiben, halten bis zum nächsten Morgen und machen keinen Dreck. Wir haben verschiedene Holzbriketts getestet, am schlimmsten waren die hellen, viereckigen Nadelholzpresslinge aus einem Baumarkt: Brennen viel zu schnell und zu heiß ab und krümmeln alles voll mit Sägemehl. Eklig. Wir verbrennen in der Woche bisher ca. 10 Kilo Briketts, die kosten 2,50 €. Die von uns verwendeten Briketts gibt es auch bei Bauhaus, dort kosten sie allerdings 3,60/10KG.
Um einen Energiekostenvergleich zu erstellen, werden wir hier alle angefallenen Heizkosten hier einstellen.
Es wäre schön, wenn der ein oder andere Leser seine Daten mitteilt, um die Kosten zu vergleichen.
Ich freue mich auf Antworten!
Montag, 5. Oktober 2009
Fertig!
Am Wochenende haben wir es geschafft: Unser Haus ist zu 99% fertig und wir sind eingezogen.
Vielen Dank an die fleissigen Umzugshelfer!
Es sind nur noch einige Kleinigkeiten zu erledigen dann ist der Innenausbau komplett abgeschlossen. Fingerhaus hat letzte Woche die Restarbeiten ausgeführt (Fenster einstellen, Treppe auspacken etc.), auch hier waren wir wieder sehr zufrieden.
Bilder folgen, sobald unsere Kamera wieder aufgetaucht ist. :-)
Vielen Dank an die fleissigen Umzugshelfer!
Es sind nur noch einige Kleinigkeiten zu erledigen dann ist der Innenausbau komplett abgeschlossen. Fingerhaus hat letzte Woche die Restarbeiten ausgeführt (Fenster einstellen, Treppe auspacken etc.), auch hier waren wir wieder sehr zufrieden.
Bilder folgen, sobald unsere Kamera wieder aufgetaucht ist. :-)
Mittwoch, 9. September 2009
Dienstag, 1. September 2009
Küche, Hausabnahme, Bad etc.
Letzte Woche Montag wurde unsere Küche geliefert und ohne Probleme aufgestellt. Die Monteure waren bis 16:00 Uhr damit beschäftigt. Bilder folgen!
Der Kaminofen wurde am Freitag avisiert und am Montag geliefert. Auch hier wieder keinerlei Probleme.
Den Rest der vergangenen Woche haben wieder von Morgens früh bis spät in die Nacht gerackert und folgendes erledigt:
- Hauswirtschaftraum ist komplett fertig (gefliest, gestrichen etc.)
- Gäste WC ist komplett fertig
- im OG sind bis auf den Flur alle Schlafzimmer mit Teppichboden ausgelegt
- Badewanne und Dusche sind installiert, teilweise schon gefliest. Wir verwenden für die Wände und Böden Naturstein (Travertin + Marmor), ist etwas aufwändiger zu verlegen, sieht aber sehr gut aus!
Wenn ich mein Datenkabel für die Kamera wieder gefunden habe, folgen auch Bilder :-)
Restprogramm bis zum Einzug:
- Bad fertig fliesen
- Teppichboden Flur OG legen
- Parkett Wohnzimmer verlegen
- Türen setzen
- Sockelleisten
- Stuckleisten Decken
Diverse Kleinigkeiten wie Lampen anbringen, Ankleide ausbauen und natürlich der Umzug.
Am Donnerstag letzter Woche erfolgte die Abnahme durch unseren Bauleiter. Bis auf zwei kleine Macken an den Fensterrahmen haben wir keine Mängel. Zum Abschluss haben wir von Fingerhaus ein schönes Präsent erhalten.
Als Fazit unseres Bauvorhabens können wir schon jetzt sagen: Es gab mit Fingerhaus keinerlei Probleme, wir würden alles jederzeit wieder so machen. Unsere Ansprechpartner waren fast jederzeit erreichbar, auf Rückrufbitten oder Mails wurde schnellstmöglich geantwortet. Die Qualität der verwendeten Bauelemente und Bauteile ist sehr gut, dies haben uns bisher alle bekannten Handwerker bestätigt, die unsere Baustelle besucht haben.
Zum Abschluss werden in den nächsten Wochen noch die Fenster von FH eingestellt sowie unsere Haustür eingebaut.
Der Kaminofen wurde am Freitag avisiert und am Montag geliefert. Auch hier wieder keinerlei Probleme.
Den Rest der vergangenen Woche haben wieder von Morgens früh bis spät in die Nacht gerackert und folgendes erledigt:
- Hauswirtschaftraum ist komplett fertig (gefliest, gestrichen etc.)
- Gäste WC ist komplett fertig
- im OG sind bis auf den Flur alle Schlafzimmer mit Teppichboden ausgelegt
- Badewanne und Dusche sind installiert, teilweise schon gefliest. Wir verwenden für die Wände und Böden Naturstein (Travertin + Marmor), ist etwas aufwändiger zu verlegen, sieht aber sehr gut aus!
Wenn ich mein Datenkabel für die Kamera wieder gefunden habe, folgen auch Bilder :-)
Restprogramm bis zum Einzug:
- Bad fertig fliesen
- Teppichboden Flur OG legen
- Parkett Wohnzimmer verlegen
- Türen setzen
- Sockelleisten
- Stuckleisten Decken
Diverse Kleinigkeiten wie Lampen anbringen, Ankleide ausbauen und natürlich der Umzug.
Am Donnerstag letzter Woche erfolgte die Abnahme durch unseren Bauleiter. Bis auf zwei kleine Macken an den Fensterrahmen haben wir keine Mängel. Zum Abschluss haben wir von Fingerhaus ein schönes Präsent erhalten.
Als Fazit unseres Bauvorhabens können wir schon jetzt sagen: Es gab mit Fingerhaus keinerlei Probleme, wir würden alles jederzeit wieder so machen. Unsere Ansprechpartner waren fast jederzeit erreichbar, auf Rückrufbitten oder Mails wurde schnellstmöglich geantwortet. Die Qualität der verwendeten Bauelemente und Bauteile ist sehr gut, dies haben uns bisher alle bekannten Handwerker bestätigt, die unsere Baustelle besucht haben.
Zum Abschluss werden in den nächsten Wochen noch die Fenster von FH eingestellt sowie unsere Haustür eingebaut.
Montag, 24. August 2009
Viel Neues: alles verspachtelt, gestrichen, Boden gelegt, Außenputz, Gerüst
Seit letzter Woche haben wir Urlaub und das bedeutet: von 8:00 Uhr am Morgen bis Nachts 1:00 oder sogar länger auf der Baustelle. Wir haben gerade 2:07 Uhr und ich bin mit dem Verlegen des Küchenbodens fertig geworden.
Unser Haus ist außen nun komlett verputzt, das Gerüst ist auch schon abgebaut. Hier wurde wieder sehr gute Arbeit geleistet. Alles sehr ordentlich und ohne Mängel.
Wir haben in der letzten Woche richtig viel geschafft. Die Wände sind komplett gespachtelt, grundiert, weiß vorgestrichen und dann sandfarben ein zweites Mal gestrichen. Die Decken haben wir zwei mal weiß gestrichen, alles ist superglatt und man kann keine Fugen oder sonstige Macken erkennen. Die Lichtschalter sind wieder Montiert, nun müssen wir noch die Böden legen, Bad fertig machen und Türen setzen.
Im Schlafzimmer habe ich eine komplette Wand selbst eingezogen, dies wird unsere Ankleide. Die Wand habe ich aus übriggebliebenen Dachlatten und Rigipsplatten gebastelt. Hat außer einem Tag Zeit und einigen Schrauben und Winkelverbindern nichts gekostet.
Umso teurer wird es im Bad bzw. im Gäste WC. Wir waren am Samstag Einkaufen und haben uns für Bruchstein-Marmor im Bad entschieden. Hier ist der Projektstart wohl am Dienstag.
Des weiteren haben wir bereits den Teppich für das OG bestellt, er kommt nächste Woche.
Morgen wird unsere Küche montiert, einen Teil der Schränke hat das Küchenhaus bereits geliefert. Bilder folgen natürlich...
Noch eine Frage an die Selberausbauer: Ich benötige für die Badewanne einen kombinierten Ein-Über- und Ablauf (z.B. Viega Multiplex Trio). Hat jemand einen Tipp, ob man die in einem Baumarkt kaufen kann? Im Fachhandel hat das Teil leider überall Lieferzeiten.
So, jetzt geht´s ins Bett. Gut´s Nächtle!
Unser Haus ist außen nun komlett verputzt, das Gerüst ist auch schon abgebaut. Hier wurde wieder sehr gute Arbeit geleistet. Alles sehr ordentlich und ohne Mängel.
Wir haben in der letzten Woche richtig viel geschafft. Die Wände sind komplett gespachtelt, grundiert, weiß vorgestrichen und dann sandfarben ein zweites Mal gestrichen. Die Decken haben wir zwei mal weiß gestrichen, alles ist superglatt und man kann keine Fugen oder sonstige Macken erkennen. Die Lichtschalter sind wieder Montiert, nun müssen wir noch die Böden legen, Bad fertig machen und Türen setzen.
Im Schlafzimmer habe ich eine komplette Wand selbst eingezogen, dies wird unsere Ankleide. Die Wand habe ich aus übriggebliebenen Dachlatten und Rigipsplatten gebastelt. Hat außer einem Tag Zeit und einigen Schrauben und Winkelverbindern nichts gekostet.
Umso teurer wird es im Bad bzw. im Gäste WC. Wir waren am Samstag Einkaufen und haben uns für Bruchstein-Marmor im Bad entschieden. Hier ist der Projektstart wohl am Dienstag.
Des weiteren haben wir bereits den Teppich für das OG bestellt, er kommt nächste Woche.
Morgen wird unsere Küche montiert, einen Teil der Schränke hat das Küchenhaus bereits geliefert. Bilder folgen natürlich...
Noch eine Frage an die Selberausbauer: Ich benötige für die Badewanne einen kombinierten Ein-Über- und Ablauf (z.B. Viega Multiplex Trio). Hat jemand einen Tipp, ob man die in einem Baumarkt kaufen kann? Im Fachhandel hat das Teil leider überall Lieferzeiten.
So, jetzt geht´s ins Bett. Gut´s Nächtle!
Montag, 10. August 2009
Spachtelanleitung
Wir sind gerade am Spachteln und müssen 100% glatte Wände haben, da wir Wände und Decken nur streichen. Zwei Zimmer sind bereits gestrichen, das Ergebnis ist einfach Klasse! Wir haben alle Flächen 3x gespachtelt und dann mühelos einer Flex-Giraffe abgeschliffen.
Hier unsere Materialauflistung:
An alle Außen- und Innenecken Putzzschienen aus Aluminium (ca. 150 Meter x 0,60 €)
Wir haben bis jetzt ca. 10 Säcke Uniflott/Rigips Vario verbraucht. (ca. 300.- €)
Wobei Rigips Vario wesentlich besser zu verarbeiten ist, es bildet weniger Klümpchen und ist cremiger. Uniflott haben wir nur zum Füllen verwendet.
Geschätzte 15 Rollen Glasfaserband (á 0,60 €), 3 Rollen selbstklebendes Gewebeband
Werkzeug:
Sehr hilfreich ist eine spezielle Trockenbau-Kelle (bekommt man im Fachhandel für Stukkateure), die in der Mitte leicht gewölbt ist. Die Anwendung sollte man sich zeigen lassen. Mit ein wenig Übung bekommt man sehr schnell saubere, glatte Flächen hin. Zum Feinglätten habe ich einfach eine ganz normale Glättkelle verwendet, an der ich die Ecken rund abgeflext habe. Nun gibt es keinerlei Riefen mehr wenn man den Gips abzieht! Des weiteren benötigt man einen breiten Spachtel sowie weiße Eimer, schwarze Eimer sind schlecht, hier kann sich Material lösen und man hat kleine schwarze Fäden eingearbeitet.
Hier unsere Anleitung:
Vorarbeiten: Putzschienen an alle Ecken gerade antackern danach Fugen an den Wänden, die keine Vario-Kante haben mit einem Cuttermesser anfasen. Zu große Überstände an Fenstern, Türen etc weghobeln, Revisionsklappen am Kamin mit speziellen Kantenschienen auskleiden. Sieht nachher sehr gut aus, man hat nach innen eine saubere Alu-Kante, an die sich die Silberne Kaminklappe anschliesst.
- 2 Liter Wasser in einen Eimer, Gips hineinrieseln lassen (geht gut durch ein Salatsieb), sumpfen lassen und umrühren. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen Vario und Unflott: Vario bildet eine cremige Masse, die man kaum noch umrühren muss, Uniflott klumt eher.
- Spachtelmasse mit dem kleinen Spachtel in die Fuge hineindrücken, Gewebeband einlegen (bei den Aluschienen das Band rechts und links über die gelochte Schiene legen)
- wieder Gips drüber und trockenen lassen. Das erste Mal muss nur grob gespachtelt werden. Überstände kann man nach 20 Minuten mit einem Spachtel abstossen.
- Dann ein zweites Mal mit der hohlen Kelle drüber und wieder trocken lassen. Nun hat man bereits eine sehr glatte Fläche
- Ein letztes Mal mit der Glättkelle Gips aufziehen, breit abziehen und fertig.
Wir haben danach mit einer Flex-Giraffe alles abgschliffen und mit einem kleinen Schwingschleifer die Ecken nachgearbeitet. Dann Tiefengrund auftragen, am besten mit einer Unkrautspritze, und Farbe drüber. Das Ergebnis: Babypopoglatte Wände!
Hier unsere Materialauflistung:
An alle Außen- und Innenecken Putzzschienen aus Aluminium (ca. 150 Meter x 0,60 €)
Wir haben bis jetzt ca. 10 Säcke Uniflott/Rigips Vario verbraucht. (ca. 300.- €)
Wobei Rigips Vario wesentlich besser zu verarbeiten ist, es bildet weniger Klümpchen und ist cremiger. Uniflott haben wir nur zum Füllen verwendet.
Geschätzte 15 Rollen Glasfaserband (á 0,60 €), 3 Rollen selbstklebendes Gewebeband
Werkzeug:
Sehr hilfreich ist eine spezielle Trockenbau-Kelle (bekommt man im Fachhandel für Stukkateure), die in der Mitte leicht gewölbt ist. Die Anwendung sollte man sich zeigen lassen. Mit ein wenig Übung bekommt man sehr schnell saubere, glatte Flächen hin. Zum Feinglätten habe ich einfach eine ganz normale Glättkelle verwendet, an der ich die Ecken rund abgeflext habe. Nun gibt es keinerlei Riefen mehr wenn man den Gips abzieht! Des weiteren benötigt man einen breiten Spachtel sowie weiße Eimer, schwarze Eimer sind schlecht, hier kann sich Material lösen und man hat kleine schwarze Fäden eingearbeitet.
Hier unsere Anleitung:
Vorarbeiten: Putzschienen an alle Ecken gerade antackern danach Fugen an den Wänden, die keine Vario-Kante haben mit einem Cuttermesser anfasen. Zu große Überstände an Fenstern, Türen etc weghobeln, Revisionsklappen am Kamin mit speziellen Kantenschienen auskleiden. Sieht nachher sehr gut aus, man hat nach innen eine saubere Alu-Kante, an die sich die Silberne Kaminklappe anschliesst.
- 2 Liter Wasser in einen Eimer, Gips hineinrieseln lassen (geht gut durch ein Salatsieb), sumpfen lassen und umrühren. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen Vario und Unflott: Vario bildet eine cremige Masse, die man kaum noch umrühren muss, Uniflott klumt eher.
- Spachtelmasse mit dem kleinen Spachtel in die Fuge hineindrücken, Gewebeband einlegen (bei den Aluschienen das Band rechts und links über die gelochte Schiene legen)
- wieder Gips drüber und trockenen lassen. Das erste Mal muss nur grob gespachtelt werden. Überstände kann man nach 20 Minuten mit einem Spachtel abstossen.
- Dann ein zweites Mal mit der hohlen Kelle drüber und wieder trocken lassen. Nun hat man bereits eine sehr glatte Fläche
- Ein letztes Mal mit der Glättkelle Gips aufziehen, breit abziehen und fertig.
Wir haben danach mit einer Flex-Giraffe alles abgschliffen und mit einem kleinen Schwingschleifer die Ecken nachgearbeitet. Dann Tiefengrund auftragen, am besten mit einer Unkrautspritze, und Farbe drüber. Das Ergebnis: Babypopoglatte Wände!
Sonntag, 9. August 2009
Giraffe im Haus!
Zur Zeit reagiere ich etwas gereizt auf Wörter wie
"Q-3-Verspachtelung", "Schlaglicht" oder "Uniflott". Die Frage "Ist die Wand jetzt 2- oder 3 mal gespachtelt?" nervt genauso wie das pieksende Glasfasergewebe an den Händen. Seit Tagen sind wir am spachteln - und dank professioneller Hilfe fast fertig damit! Da wir keine Tapete an den Wänden möchten, müssen die Spachtelarbeiten sehr genau ausgeführt sein. Damit die Flächen schön glatt werden, kam Heute die Giraffe zum Einsatz. Die Giraffe ist ein Langhalsschleifer der Firma Flex und für die Schleifarbeiten nur zu Empfehlen. Wir haben sie ausgeliehen und es funktioniert sehr gut. Der angeschlossene Staubsauger zieht allen Staub weg, die Schleifleistung ist hervorragend. Einige Räume sind bereits grundiert und gestrichen.
In den letzten beiden Wochen hat sich sonst einiges getan: Wir haben die Bodentreppe eingebaut, die Sat-Anlage und einen W-Lan Internetzugang installiert.
Morgen wird der Außenputz fertiggestellt, die Heizungsbaufirma hat einen Einweisungstermin vereinbart und am Mittwoch soll eventuell die Hausabnahme sein. Bis auf eine kleine Macke an einem Fensterrahmen haben wir nichts auszusetzen.
Es läuft alles wie am Schnürchen, fast schon zu gut :-) Bis auf das nervige Spachteln...
"Q-3-Verspachtelung", "Schlaglicht" oder "Uniflott". Die Frage "Ist die Wand jetzt 2- oder 3 mal gespachtelt?" nervt genauso wie das pieksende Glasfasergewebe an den Händen. Seit Tagen sind wir am spachteln - und dank professioneller Hilfe fast fertig damit! Da wir keine Tapete an den Wänden möchten, müssen die Spachtelarbeiten sehr genau ausgeführt sein. Damit die Flächen schön glatt werden, kam Heute die Giraffe zum Einsatz. Die Giraffe ist ein Langhalsschleifer der Firma Flex und für die Schleifarbeiten nur zu Empfehlen. Wir haben sie ausgeliehen und es funktioniert sehr gut. Der angeschlossene Staubsauger zieht allen Staub weg, die Schleifleistung ist hervorragend. Einige Räume sind bereits grundiert und gestrichen.In den letzten beiden Wochen hat sich sonst einiges getan: Wir haben die Bodentreppe eingebaut, die Sat-Anlage und einen W-Lan Internetzugang installiert.
Morgen wird der Außenputz fertiggestellt, die Heizungsbaufirma hat einen Einweisungstermin vereinbart und am Mittwoch soll eventuell die Hausabnahme sein. Bis auf eine kleine Macke an einem Fensterrahmen haben wir nichts auszusetzen.
Es läuft alles wie am Schnürchen, fast schon zu gut :-) Bis auf das nervige Spachteln...
Mittwoch, 29. Juli 2009
Die Höllenmaschine!
Letzte Woche trocknete der Estrich und ich konnte nicht soviel tun. Ich habe die Einbauleuchten angebracht und Einbau-Lautsprecher montiert. Hierzu hatte ich mir vorab Kabel in die Decken gelegt, ich musste nur noch mit einer Lochsäge bohren und die Lampen anschließen. Das Ganze sieht sehr gut aus und ist mit relativ wenig Aufwand verbunden. Hier zeigt sich wieder ein Vorteil des Holzbaus: Hätten wir Massiv gebaut, müssten alle Decken abgehängt werden. Als Einbau-Lautsprecher habe ich ganz normale Kfz-Lautsprecher verwendet und mittels eines Lausprecher-Umschaltpults an die Stereoanlage angeschlossen. Der Klang ist sehr gut!
Am Samstag war dann der große Tag der Höllenmaschine. Ein schmerzender Ringfinger erinnert mich noch heute an das Teil. Ich wollte den Estrich großflächig abschleifen und lieh mir einen Tellerschleifer mit 24er Schleifpads. Die ersten Versuche führte mein Schwager durch, der in seinem Haus vor ein paar Wochen auch alles abgeschliffen hatte. Es funktionierte aber nicht, das Gerät bockte, drehte sich um sich und das Ergebnis waren dann doch unschöne Riefen im Estrich. Ich wollte das Teil am Montag wieder zurückbringen und den Estrich von Hand abschleifen, als ich zufällig am Sonntag eine Sendung im Fernsehen sah, in der das schleifen von Estrich erklärt wurde! Natürlich musste ich mich dann nochmal drangeben uns esndlich funktionierte es.
Hier die Anleitung für alle "Selberschleifer": Man muss das Gerät etwas anheben um nach rechts zu lenken und absenken um nach links zu lenken. Wenn man es startet gut festhalten und etwas nach vorne und oben drücken. Dann "schwebt" die Maschine und lässt sich wunderbar führen.
Am Samstag war dann der große Tag der Höllenmaschine. Ein schmerzender Ringfinger erinnert mich noch heute an das Teil. Ich wollte den Estrich großflächig abschleifen und lieh mir einen Tellerschleifer mit 24er Schleifpads. Die ersten Versuche führte mein Schwager durch, der in seinem Haus vor ein paar Wochen auch alles abgeschliffen hatte. Es funktionierte aber nicht, das Gerät bockte, drehte sich um sich und das Ergebnis waren dann doch unschöne Riefen im Estrich. Ich wollte das Teil am Montag wieder zurückbringen und den Estrich von Hand abschleifen, als ich zufällig am Sonntag eine Sendung im Fernsehen sah, in der das schleifen von Estrich erklärt wurde! Natürlich musste ich mich dann nochmal drangeben uns esndlich funktionierte es.
Hier die Anleitung für alle "Selberschleifer": Man muss das Gerät etwas anheben um nach rechts zu lenken und absenken um nach links zu lenken. Wenn man es startet gut festhalten und etwas nach vorne und oben drücken. Dann "schwebt" die Maschine und lässt sich wunderbar führen.
Sonntag, 19. Juli 2009
Elektro + Wasserinstallation + Heizung + Estrich = eine ereignisreiche Woche
Ebenfalls am Donnerstag waren unsere Verputzer auf der Baustelle und begannen, die Außenecken zu spachteln. Hier habe ich vom Chef sehr gute Tipp´s zum verspachteln bekommen, hierzu später mehr. Eine Schleifgiraffe kann er uns ebenfalls leihen!
Das erste mal betreten konnten wir den fertigen Estrich am Sonntag. Mit einer 2-Meter Wasserwaage habe ich den Estrich Raum für Raum nachgemessen. Er liegt überall perfekt! Nun ist für uns erstmal jeden Tag lüften angesagt, der Estrich muss ja durchtrocknen. Übernächste Woche werden wir mit dem Spachteln anfangen.
Im Estrich haben wir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mama, Papa, Kinder und Hund :-)
Dienstag, 14. Juli 2009
Der sagenhafte Plattenlift
Letzte Woche fingen wir ja im OG an, die Deckenplatten anzubringen. Wir haben zuerst mit ausziehbaren Stützen gearbeitet, was zwar funktionierte, aber doch sehr anstrengend war. Immer eine Platte auf dem Buckel die Leiter hoch, Marion schob mit einer Stütze nach, zweite Stütze fixieren und festschrauben. Im DG geht das noch, aber im EG haben wir wesentlich schwerere Brandschutzplatten in der Größe 2,60 x 1,25!
Am Donnerstag entdeckte ich dann im Internet ein Hilfsmittel, das Trockenbauer verwenden: einen sogenannten Plattenlift oder Plattenheber. Den kann man teuer kaufen oder einfach für 37.- € für´s Wochenende bei OBI mieten! Wir haben den Lift am Freitag abend abgeholt und in nur 2 Tagen die Decken des ganzen Hauses beplankt! Es geht mit dem Gerät wirklich super - einfach eine Platte drauflegen, hochkurbeln, ausrichten und feststellen. Dann kann man sich auf die seitlich angebrachten Holzbretter stellen und von unten die Platte festschrauben. Hier kann man das Ding mieten: www.mietprofi.de
Am Donnerstag entdeckte ich dann im Internet ein Hilfsmittel, das Trockenbauer verwenden: einen sogenannten Plattenlift oder Plattenheber. Den kann man teuer kaufen oder einfach für 37.- € für´s Wochenende bei OBI mieten! Wir haben den Lift am Freitag abend abgeholt und in nur 2 Tagen die Decken des ganzen Hauses beplankt! Es geht mit dem Gerät wirklich super - einfach eine Platte drauflegen, hochkurbeln, ausrichten und feststellen. Dann kann man sich auf die seitlich angebrachten Holzbretter stellen und von unten die Platte festschrauben. Hier kann man das Ding mieten: www.mietprofi.de

PS: Das auf dem Bild ist nicht der Bauherr :-)
Sonntag, 5. Juli 2009
Beginn der Eigenleistungen
Am Donnerstag hat sich unser Aufbau-Team verabschiedet, der Elektriker war bis Freitag noch im Haus und hat die Kabel eingezogen. Alles in allem sind wir sehr zufrieden, Nun heißt es für uns: Die Eigenleistungen beginnen.
Wir haben ein Stückchen Wand aus Ytong-Steinen neben dem Kamin hochgemauert und mit Brandschutzplatten verkleidet und Lautsprecherkabel haben wir eingezogen. Tipp: Wer in verschiedenen Räumen Lautsprecher im Haus haben möchte: Es gibt Lautsprecher-Umschalter, an die kann man bis zu 4 Kanäle anschließen, also insgesamt 8 Lautsprecher, und jeden der 4 Kanäle einzeln schalten. Wir werden in verschiedenen Räumen und auf der Terasse Lautsprecher in die Decken einbauen. Das bedeutet: im Bad, im Garten oder beim Kochen Fußball hören, falls die Zeit für Premiere oder einen Stadionbesuch nicht reicht :-)
Am Samstag und Sonntag haben wir die Dampfbrems-Folie im OG angebracht und über unserer Galiere in über 5 Metern Höhe die Gipsplatten an die Decke geschraubt und verspachtelt. Verspachtelt deshalb, weil wir keine Lust haben, in 4 Wochen nochmal ein Gerüst aufzubauen und dann zum streichen in 8 Wochen ein drittes Mal.
Ziel ist es, bis Ende der nächsten Woche die Gipsplatten an allen Decken zu haben. Wenn wir so weiter arbeiten, dürfte das zu schaffen sein.
Wir haben ein Stückchen Wand aus Ytong-Steinen neben dem Kamin hochgemauert und mit Brandschutzplatten verkleidet und Lautsprecherkabel haben wir eingezogen. Tipp: Wer in verschiedenen Räumen Lautsprecher im Haus haben möchte: Es gibt Lautsprecher-Umschalter, an die kann man bis zu 4 Kanäle anschließen, also insgesamt 8 Lautsprecher, und jeden der 4 Kanäle einzeln schalten. Wir werden in verschiedenen Räumen und auf der Terasse Lautsprecher in die Decken einbauen. Das bedeutet: im Bad, im Garten oder beim Kochen Fußball hören, falls die Zeit für Premiere oder einen Stadionbesuch nicht reicht :-)
Am Samstag und Sonntag haben wir die Dampfbrems-Folie im OG angebracht und über unserer Galiere in über 5 Metern Höhe die Gipsplatten an die Decke geschraubt und verspachtelt. Verspachtelt deshalb, weil wir keine Lust haben, in 4 Wochen nochmal ein Gerüst aufzubauen und dann zum streichen in 8 Wochen ein drittes Mal.
Ziel ist es, bis Ende der nächsten Woche die Gipsplatten an allen Decken zu haben. Wenn wir so weiter arbeiten, dürfte das zu schaffen sein.
Montag, 29. Juni 2009
Ein perfekter Tag geht zu Ende
Unsere Hausmontage war wirklich perfekt. Beim Wetter angefangen, über das Team, alle Hausteile haben gepasst und alles lief "just in Time" und absolut professionell ab.
Nachdem gegen Mittag das Obergeschoss gerichtet war kamen schon die Gerüstbauer und begannen ihr Werk, dann wurden zügig die Decken des OG eingebracht. Am Nachmittag wurde der komplette Dachstuhl montiert und mit der Unterspannbahn regendicht verschlossen.
Hier das Ergebnis des heutigen Tages: 
LIVE von der Baustelle - Das Erdgeschoss steht
7:20 Das Erdgeschoss incl. aller Innenwände steht.
Die Arbeiten haben pünktlich um 6:00 begonnen, zunächst wurde Werkzeug ausgeladen und dann bereits die Schweißbahnen verlegt.
Eine Wand nach der enderen wurde untermörtelt, die Anhänger wurden geöffnet und schon schwebten die ersten Wände heran. Bei den Arbeitern sitzt jeder Handgriff, jeder weiß was er zu tun hat, es ist sehr ruhig und man hört fast nur den Kran auf der Baustelle. Die Wände passsen perfekt eineinander. Es wird nur etwas geklopft und geschoben und mit Holzbrettchen unterlegt, dann rattert schon der Schrauber und die Wand steht. Bis jetzt ein perfekt organisierter Ablauf. Nach nur einer Stunde sieht es nun schon so aus:
LIVE von der Baustelle - Der Hausaufbau geht los!
Guten Morgen alle Mitleser und Interessierten,
die letzte Nacht war sehr kurz und vor allem hat der Verfasser dieser Zeilen jede Stunde einmal auf die Uhr geschaut.
5:15
Strahlend blauer Himmel, gefühlte 20 Grad. Als ich zum Grundstück fahre, die ersten Zeichen: abgeknickte Äste liegen auf dem Boden und die Bäumchen in unserem Neubaugebiet sind leicht in Mitleidenschaft gezogen. Ist da was sehr großes durchgefahren??? :-)
Ja!!!! Da sind die LKW´s, auf die wir so lange gewartet haben und die unser neues Heim tragen!
Samstag, 27. Juni 2009
Noch zweimal schlafen...
... dann ist es endlich soweit, am Montag kommt endlich unser Haus. Am Freitag wurde bereits der Kamin inclusive diversen Kleinteilen und ein neues Dixiklo geliefert. Die Dachziegel sind allerdings noch nicht da - bei den anderen Bauherren kamen diese meist einen Tag vorher an. Die wurden doch nicht etwa vergessen?
Was uns derzeit am meisten beschäftigt: Der Wetterbericht sieht für Montag nicht gerade rosig aus, es sind Wolken und Gewitter gemeldet. Wenn das Wetter so wie heute wird, können wir schon mal unseren Nasssauger bereithalten...
Für Montagabend haben wir ein kleines Richtfest geplant - vielleicht können wir ja dann das erste Mal auf unserer Terrasse grillen.
Was uns derzeit am meisten beschäftigt: Der Wetterbericht sieht für Montag nicht gerade rosig aus, es sind Wolken und Gewitter gemeldet. Wenn das Wetter so wie heute wird, können wir schon mal unseren Nasssauger bereithalten...
Für Montagabend haben wir ein kleines Richtfest geplant - vielleicht können wir ja dann das erste Mal auf unserer Terrasse grillen.
Sonntag, 21. Juni 2009
Stelltermin: 29.06.2009
Wir haben den Termin für den Hausaufbau erhalten: Montag der 29.06.2009.
Es geht morgens sehr früh (ab 5:30) los, die Nachbarn haben wir schon vorgewarnt. Nicht das jemand aus dem Bett fällt, weil ein Kran vor dem Fenster parkt. :-)
Zu dem Termin sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Die Adresse teilen wir gerne per E-Mail an DerEifelyeti@gmail.com mit.
Es geht morgens sehr früh (ab 5:30) los, die Nachbarn haben wir schon vorgewarnt. Nicht das jemand aus dem Bett fällt, weil ein Kran vor dem Fenster parkt. :-)
Zu dem Termin sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Die Adresse teilen wir gerne per E-Mail an DerEifelyeti@gmail.com mit.
Auf dem Grundstück ist alles vorbereitet, alle Hausanschlüsse sind verlegt, Strom und Gas müssen nur noch angeklemmt werden. Wir haben rund ums Haus sogar schon sämtliche Erdarbeiten erledigt und das Grundstück nach unseren Wünschen geformt.
Bauleiter - Regenleitungen
Vor zwei Wochen haben wir unseren Bauleiter, Herrn G., kennen gelernt. Eigentlich hatte ich nur eine Frage bezüglich der Regenrohre, da Herr G. aber bei uns in der Nähe unterwegs war trafen wir uns am späten Nachmittag spontan bei uns auf der Baustelle.
Er hat die Bodenplatte vermessen und eine Differenz von 9 mm festgestellt. Diese liegt im Toleranzbereich und da die Wände ja untermörtelt werden kann man das problemlos ausgleichen. Es wurde danach wieder ein Protokoll ausgefüllt, einige Aufgaben müssen wir noch erledigen.
Da wir ja schon fast alle Hausanschlüsse verlegt haben, müssen wir uns nur noch um die Dachentwässerung kümmern und die Stellen markieren, an denen die Dachziegel etc. gelagert werden sollen.
Eine Anmerkung noch zu den Regen-Fallrohren: diese müssen, von der Ecke der Bodenplatte gemessen, 5cm ins Haus hinein platziert werden und 15 cm nach vorne.
###########
###########Bodenplatte (ohne Dämmung!)
###########
:
15 cm
:
5cm>>>0< Regenleitung
Die Hauswände haben später 12 cm Überstand über die Bodenplatte, also ergibt sich für das Fallrohr ein Abstand von 17 cm (12+5) zur Hausecke und 3cm zur Hauswand.
Er hat die Bodenplatte vermessen und eine Differenz von 9 mm festgestellt. Diese liegt im Toleranzbereich und da die Wände ja untermörtelt werden kann man das problemlos ausgleichen. Es wurde danach wieder ein Protokoll ausgefüllt, einige Aufgaben müssen wir noch erledigen.
Da wir ja schon fast alle Hausanschlüsse verlegt haben, müssen wir uns nur noch um die Dachentwässerung kümmern und die Stellen markieren, an denen die Dachziegel etc. gelagert werden sollen.
Eine Anmerkung noch zu den Regen-Fallrohren: diese müssen, von der Ecke der Bodenplatte gemessen, 5cm ins Haus hinein platziert werden und 15 cm nach vorne.
###########
###########Bodenplatte (ohne Dämmung!)
###########
:
15 cm
:
5cm>>>0< Regenleitung
Die Hauswände haben später 12 cm Überstand über die Bodenplatte, also ergibt sich für das Fallrohr ein Abstand von 17 cm (12+5) zur Hausecke und 3cm zur Hauswand.
Sonntag, 31. Mai 2009
Gasheizung kontra Wärmepumpe
In den letzten Monaten führten wir einige Gespräche zum Thema Gasheizung, Wärmepumpe und deren Kosten. Wir haben uns für die Gas-Brennwerttechnik entschieden.
Warum?
Wir favorisieren zuerst eine Gute Wärmedämmung des Hauses, Energie die nicht benötigt wird kostet nichts. Dies haben wir durch die sehr gut gedämmte Gebäudehülle erreicht. Dann stellt sich für uns die Frage: Gas oder Wärmepumpe? Klarer Gewinner ist die Gas-Brennwerttechnik!
Die Kosten der Gas-Brennwerttechnik gegenüber einer Erdwärmepumpe sind erheblich niedriger: Bei uns hätte der Mehrpreis zur Erdwärmepumpe Mindestens 16.000 Euro betragen, eher noch mehr. Für diesen Betrag können wir bei unserem Energiebedarf 20 Jahre lang Gas tanken!
Unsere Berechnung des Energiebedarfs: ca. 13000 kWh/Jahr, dies entspricht bei einem Gaspreis von 6,33ct pro kWh einem Jahrespreis von 820.- € oder 69.-/Monat. Hinzu kommt noch die Miete für den Tank und die Prüfungen, insgesamt zahlen wir Monatlich 79.- €.
Bei einer Erdwärmepumpe hätten wir einen Stromverbrauch (angenommene Jahresarbeitszahl 3,5) von ca. 3700 KW. Bei 16ct kWh Sondertarif Wämepumpenstrom ergibt dies einen Jahrespreis von 592 €. Hinzu kommen noch Nebenkosten (Schaltpreis etc.) Dann dürften wir auf etwa 55.-€/Monat kommen, was auch den Erfahrungswerten einiger Bekannter entspricht.
Der Preisunterschied liegt also bei ganzen 24.-€ Monat! Rechnet man nun die Mehrkosten der Wärmepume hinzu, die ja meist mit dem Haus finanziert wird, dann fressen alleine die Zinsen die Ersparnis mehr als auf. Tritt dann nach der Gewährleistungszeit ein Defekt an der Pumpentechnik auf (wie bei einem Freund passiert), geht die Rechnung noch mehr ins Negative.
Selbst das Umweltbundesamt sagt dazu:
"Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollten nicht ausschließlich Betriebskosten, sondern in einer Gesamtkostenrechnung alle anfallenden Kosten berücksichtigen: Kosten für die Wärmepumpe selbst, für den Einbau und korrekte Einstellung der Regelparameter, für die Erschließung der Wärmequelle sowie die Betriebs- und Wartungskosten. Verbraucher sollten die wesentlichen Randbedingungen der Berechnungen wie ihren individuellen Energieverbrauch und die prognostizierte Jahresarbeitszahl auf ihre Plausibilität hin kritisch überprüfen."
(Umweltbundesamt (2008): Elektrische Wärmepumpen – eine erneuerbare Energie?
www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3192.pdf )
Hier ein sehr ausführlicher Heizkostenvergleich: http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-684-beispiel.html
Hier wird allerdings bei der Wärmepumpe von einer Jahresarbeitszahl von 4 ausgegangen und der Gaspreis ist etwas zu hoch gerechnet. Selbst bei dieser Rechnung liegt am Ende die Gasheizung vorne!
Aus ökologischer Sicht sieht es mit Wärmepumpen auch nicht besser aus:
TAZ vom 04.12.2007
Ineffizient, aber öko per Gesetz
...
Die Stromlobby hat erfolgreich gewirkt: Nach dem Entwurf des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich, das am Mittwoch im Kabinett verabschiedet wird, werden auch ineffiziente Wärmepumpen künftig als Ökoenergie anerkannt.
Nach Plänen des Bundesumweltministeriums (BMU) soll die Wärme aus elektrischen Wärmepumpen als erneuerbare Energie gelten, wenn aus 1 Kilowattstunde Strom 3,3 Kilowattstunden Wärme gewonnen werden. Dieses Verhältnis von Stromeinsatz und Wärmeausbeute wird als Arbeitszahl bezeichnet. Ursprünglich sollte im Gesetz eine Arbeitszahl von mindestens 4 stehen, erst dann nützt die Technik auch dem Klima. Doch eine Arbeitszahl von 4 wird in der Praxis kaum erreicht. Ein aktueller Feldtest zeigt das deutlich: Die Lokale-Agenda-21-Gruppe im badischen Lahr hat zusammen mit der Ortenauer Energieagentur 37 Wärmepumpen ein Jahr lang vermessen. Dabei zeigten sich erhebliche Unterschiede zwischen den Praxisdaten und den Zahlen aus der Werbung.
Am besten schnitten mit einer Arbeitszahl von 3,3 bis 3,4 noch Erdreich-Wärmepumpen mit Fußbodenheizung ab. Luft-Wärme-Pumpen mit Radiator-Heizkörpern kamen nur auf 2,3, Klein-Wärmepumpen für Brauchwasser sogar nur auf 1,9. Wer CO2 einsparen will, dürfe solche Wärmepumpen folglich "weder bewerben und empfehlen noch finanziell fördern", resümiert Gutachter Auer. Die Herabsetzung der Mindestarbeitszahl im Wärmegesetz mache eine ineffiziente Technik "rechnerisch salonfähig".
Trotz aller Kritik boomt derzeit die Wärmepumpe als scheinbar günstige Alternative zu Öl und Gas - denn Strom für Wärmepumpen wird aktuell zum Markteinführungspreis offeriert. Beispiel EnBW: Während normale Haushaltskunden 19,42 Cent pro Kilowattstunde bezahlen, kostet Wärmepumpenstrom tagsüber nur 14,89 Cent und nachts sogar nur 9,06 Cent.
Möglich ist das nur, weil die Versorger den Wärmepumpenstrom durch höhere Preise für alle anderen Kunden quersubventionen lassen.
Nach Ansicht von Uwe Leprich, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken, gibt es keinen sachlichen Grund für die Begünstigung der Wärmepumpe. Die Bundesnetzagentur, die die Netzentgelte überwacht, sieht sich gleichwohl nicht zuständig, die Quersubventionierung abzustellen.
Doch das muss nicht für alle Zeiten so bleiben. Professor Leprich warnt bereits: "Wenn irgendwann für Wärmepumpenstrom normale Netzentgelte bezahlt werden müssen, sind die Anlagen unwirtschaftlich."
Durchgefallen: Die Zeitschrift Ökotest kann die Anschaffung von Wärmepumpen nicht empfehlen. Denn wie ein aktueller Vergleich zeigt, setzen Elektro-Wärmepumpen mehr CO2 frei als moderne Gas-Brennwert-Heizungen. Weiterlesen: http://www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Heizen/Waermepumpen/Durchgefallen__300/
Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, dass der Markt für Sonderstrom nicht wirklich offen ist, man bindet sich an den regionalen Stromversorger, in unserem Fall das RWE. Ein Preisvergleich ist nicht möglich, das "Angebot", das man bezüglich des Sondertarifes erhält kann man annehmen oder annehmen. Oder man wirft die Anlage raus.
Ziel der Energieversorger ist es, so viele Kunden wie möglich so lange wie möglich an sich zu binden. Deshalb wird seit geraumer Zeit von einigen Energieversorgern ein Millionenschwerer Werbefeldzug geführt mit Slogans wie "Energie aus der Erde" oder einem "Klimabonus Förderprogramm". Wer´s glaubt...
Thema Preiserhöhungen Gas und Öl
In den letzten Jahren sind die Preise von Öl und Gas deutlich gestiegen, vermutlich werden sie weiter steigen. Doch noch mehr sind die Strompreise gestiegen. Die Stromlieferanten begründeten dies unter anderem mit der Verteuerung der fossilen Brennstoffe. Andererseits wird mit Sondertarifen für Wärmepumpenstrom geworben, die Preise hierzu sind im gleichen Zeitraum allerdings überproportional zu den Preisen der fossilen Energieträgern gestiegen! Mann muss nur mal nach "Preiserhöhung Wärmepumpenstrom" googeln, dann stösst man auf Foren, in denen sich Besitzer älterer Wärmepumpenanlagen zur Preisentwicklung äussern. 1998 betrug der Preis pro KWh Wärmepumpenstrom zum Beispiel einmal 11 Pfennig! Der Preis ist bis heute um 300% gestiegen.
Hier nachzulesen: http://www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Heizen/Waermepumpen/Strom-fuer-Waermepumpen__1208/
Mitteldeutsche Zeitung vom 04.02.2009:
Besitzer von Wärmepumpen sind frustriert und verärgert
Strompreis für Wärmepumpen hat sich im Gebiet der Stadtwerke Dessau in kurzer Zeit mehr als verdoppelt.
Es klingt verlockend: kein Gas, kein Öl, keine Kohle, keine Holzpellets, kein Fernwärmeanschluss - und trotzdem warme Räume und warmes Wasser. Wärmepumpen wurden lange Zeit als alternative Energiequelle gelobt, als preiswert und umweltschonend.
Weiterlesen:http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1229852997120
Dies alles sind für uns Punkte, die gegen eine Wärmepumpe sprechen. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wohin er sein Geld überweist: An Stromkonzerne, die heute über Wärmepumpen Kunden binden wie in den 80er Jahren mit Nachtspeicherheizungen, die heute als viel zu teuer verschrien sind. Oder ich suche mir einen Gaslieferanten, mit dem ich einigermassen faire Verträge abschließen kann.
PS: Die Gastherme "Viessmann Vitodens 200" bekommt man ab ca. 2000.- €, Ersatzteile sind entsprechend günstig. Sollte nach der Gewährleistungszeit was kaputtgehen kann jeder Gas-Wasser-Installateur helfen.
Warum?
Wir favorisieren zuerst eine Gute Wärmedämmung des Hauses, Energie die nicht benötigt wird kostet nichts. Dies haben wir durch die sehr gut gedämmte Gebäudehülle erreicht. Dann stellt sich für uns die Frage: Gas oder Wärmepumpe? Klarer Gewinner ist die Gas-Brennwerttechnik!
Die Kosten der Gas-Brennwerttechnik gegenüber einer Erdwärmepumpe sind erheblich niedriger: Bei uns hätte der Mehrpreis zur Erdwärmepumpe Mindestens 16.000 Euro betragen, eher noch mehr. Für diesen Betrag können wir bei unserem Energiebedarf 20 Jahre lang Gas tanken!
Unsere Berechnung des Energiebedarfs: ca. 13000 kWh/Jahr, dies entspricht bei einem Gaspreis von 6,33ct pro kWh einem Jahrespreis von 820.- € oder 69.-/Monat. Hinzu kommt noch die Miete für den Tank und die Prüfungen, insgesamt zahlen wir Monatlich 79.- €.
Bei einer Erdwärmepumpe hätten wir einen Stromverbrauch (angenommene Jahresarbeitszahl 3,5) von ca. 3700 KW. Bei 16ct kWh Sondertarif Wämepumpenstrom ergibt dies einen Jahrespreis von 592 €. Hinzu kommen noch Nebenkosten (Schaltpreis etc.) Dann dürften wir auf etwa 55.-€/Monat kommen, was auch den Erfahrungswerten einiger Bekannter entspricht.
Der Preisunterschied liegt also bei ganzen 24.-€ Monat! Rechnet man nun die Mehrkosten der Wärmepume hinzu, die ja meist mit dem Haus finanziert wird, dann fressen alleine die Zinsen die Ersparnis mehr als auf. Tritt dann nach der Gewährleistungszeit ein Defekt an der Pumpentechnik auf (wie bei einem Freund passiert), geht die Rechnung noch mehr ins Negative.
Selbst das Umweltbundesamt sagt dazu:
"Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollten nicht ausschließlich Betriebskosten, sondern in einer Gesamtkostenrechnung alle anfallenden Kosten berücksichtigen: Kosten für die Wärmepumpe selbst, für den Einbau und korrekte Einstellung der Regelparameter, für die Erschließung der Wärmequelle sowie die Betriebs- und Wartungskosten. Verbraucher sollten die wesentlichen Randbedingungen der Berechnungen wie ihren individuellen Energieverbrauch und die prognostizierte Jahresarbeitszahl auf ihre Plausibilität hin kritisch überprüfen."
(Umweltbundesamt (2008): Elektrische Wärmepumpen – eine erneuerbare Energie?
www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3192.pdf )
Hier ein sehr ausführlicher Heizkostenvergleich: http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-684-beispiel.html
Hier wird allerdings bei der Wärmepumpe von einer Jahresarbeitszahl von 4 ausgegangen und der Gaspreis ist etwas zu hoch gerechnet. Selbst bei dieser Rechnung liegt am Ende die Gasheizung vorne!
Aus ökologischer Sicht sieht es mit Wärmepumpen auch nicht besser aus:
TAZ vom 04.12.2007
Ineffizient, aber öko per Gesetz
...
Die Stromlobby hat erfolgreich gewirkt: Nach dem Entwurf des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich, das am Mittwoch im Kabinett verabschiedet wird, werden auch ineffiziente Wärmepumpen künftig als Ökoenergie anerkannt.
Nach Plänen des Bundesumweltministeriums (BMU) soll die Wärme aus elektrischen Wärmepumpen als erneuerbare Energie gelten, wenn aus 1 Kilowattstunde Strom 3,3 Kilowattstunden Wärme gewonnen werden. Dieses Verhältnis von Stromeinsatz und Wärmeausbeute wird als Arbeitszahl bezeichnet. Ursprünglich sollte im Gesetz eine Arbeitszahl von mindestens 4 stehen, erst dann nützt die Technik auch dem Klima. Doch eine Arbeitszahl von 4 wird in der Praxis kaum erreicht. Ein aktueller Feldtest zeigt das deutlich: Die Lokale-Agenda-21-Gruppe im badischen Lahr hat zusammen mit der Ortenauer Energieagentur 37 Wärmepumpen ein Jahr lang vermessen. Dabei zeigten sich erhebliche Unterschiede zwischen den Praxisdaten und den Zahlen aus der Werbung.
Am besten schnitten mit einer Arbeitszahl von 3,3 bis 3,4 noch Erdreich-Wärmepumpen mit Fußbodenheizung ab. Luft-Wärme-Pumpen mit Radiator-Heizkörpern kamen nur auf 2,3, Klein-Wärmepumpen für Brauchwasser sogar nur auf 1,9. Wer CO2 einsparen will, dürfe solche Wärmepumpen folglich "weder bewerben und empfehlen noch finanziell fördern", resümiert Gutachter Auer. Die Herabsetzung der Mindestarbeitszahl im Wärmegesetz mache eine ineffiziente Technik "rechnerisch salonfähig".
Trotz aller Kritik boomt derzeit die Wärmepumpe als scheinbar günstige Alternative zu Öl und Gas - denn Strom für Wärmepumpen wird aktuell zum Markteinführungspreis offeriert. Beispiel EnBW: Während normale Haushaltskunden 19,42 Cent pro Kilowattstunde bezahlen, kostet Wärmepumpenstrom tagsüber nur 14,89 Cent und nachts sogar nur 9,06 Cent.
Möglich ist das nur, weil die Versorger den Wärmepumpenstrom durch höhere Preise für alle anderen Kunden quersubventionen lassen.
Nach Ansicht von Uwe Leprich, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken, gibt es keinen sachlichen Grund für die Begünstigung der Wärmepumpe. Die Bundesnetzagentur, die die Netzentgelte überwacht, sieht sich gleichwohl nicht zuständig, die Quersubventionierung abzustellen.
Doch das muss nicht für alle Zeiten so bleiben. Professor Leprich warnt bereits: "Wenn irgendwann für Wärmepumpenstrom normale Netzentgelte bezahlt werden müssen, sind die Anlagen unwirtschaftlich."
Durchgefallen: Die Zeitschrift Ökotest kann die Anschaffung von Wärmepumpen nicht empfehlen. Denn wie ein aktueller Vergleich zeigt, setzen Elektro-Wärmepumpen mehr CO2 frei als moderne Gas-Brennwert-Heizungen. Weiterlesen: http://www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Heizen/Waermepumpen/Durchgefallen__300/
Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, dass der Markt für Sonderstrom nicht wirklich offen ist, man bindet sich an den regionalen Stromversorger, in unserem Fall das RWE. Ein Preisvergleich ist nicht möglich, das "Angebot", das man bezüglich des Sondertarifes erhält kann man annehmen oder annehmen. Oder man wirft die Anlage raus.
Ziel der Energieversorger ist es, so viele Kunden wie möglich so lange wie möglich an sich zu binden. Deshalb wird seit geraumer Zeit von einigen Energieversorgern ein Millionenschwerer Werbefeldzug geführt mit Slogans wie "Energie aus der Erde" oder einem "Klimabonus Förderprogramm". Wer´s glaubt...
Thema Preiserhöhungen Gas und Öl
In den letzten Jahren sind die Preise von Öl und Gas deutlich gestiegen, vermutlich werden sie weiter steigen. Doch noch mehr sind die Strompreise gestiegen. Die Stromlieferanten begründeten dies unter anderem mit der Verteuerung der fossilen Brennstoffe. Andererseits wird mit Sondertarifen für Wärmepumpenstrom geworben, die Preise hierzu sind im gleichen Zeitraum allerdings überproportional zu den Preisen der fossilen Energieträgern gestiegen! Mann muss nur mal nach "Preiserhöhung Wärmepumpenstrom" googeln, dann stösst man auf Foren, in denen sich Besitzer älterer Wärmepumpenanlagen zur Preisentwicklung äussern. 1998 betrug der Preis pro KWh Wärmepumpenstrom zum Beispiel einmal 11 Pfennig! Der Preis ist bis heute um 300% gestiegen.
Hier nachzulesen: http://www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Heizen/Waermepumpen/Strom-fuer-Waermepumpen__1208/
Mitteldeutsche Zeitung vom 04.02.2009:
Besitzer von Wärmepumpen sind frustriert und verärgert
Strompreis für Wärmepumpen hat sich im Gebiet der Stadtwerke Dessau in kurzer Zeit mehr als verdoppelt.
Es klingt verlockend: kein Gas, kein Öl, keine Kohle, keine Holzpellets, kein Fernwärmeanschluss - und trotzdem warme Räume und warmes Wasser. Wärmepumpen wurden lange Zeit als alternative Energiequelle gelobt, als preiswert und umweltschonend.
Weiterlesen:http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1229852997120
Dies alles sind für uns Punkte, die gegen eine Wärmepumpe sprechen. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wohin er sein Geld überweist: An Stromkonzerne, die heute über Wärmepumpen Kunden binden wie in den 80er Jahren mit Nachtspeicherheizungen, die heute als viel zu teuer verschrien sind. Oder ich suche mir einen Gaslieferanten, mit dem ich einigermassen faire Verträge abschließen kann.
PS: Die Gastherme "Viessmann Vitodens 200" bekommt man ab ca. 2000.- €, Ersatzteile sind entsprechend günstig. Sollte nach der Gewährleistungszeit was kaputtgehen kann jeder Gas-Wasser-Installateur helfen.
Gastank gesetzt und verfüllt
Am Dienstag wurde unser Gastank von Progas geliefert und ohne Probleme in die Grube gesetzt. Die Versorgungsleitung wurde ebenfalls in den Graben gelegt, die Leitung habe ich mit Sand verfüllt, einem Warnband versehen und dann das ganze mit Erde wieder zugemacht.
Die Grube rund um den Gastank habe ich mit gefühlten 100 Schubkarren Sand aufgefüllt und danach gleich noch mit Erde zugemacht, damit beim nächsten Gewitter der Sand nicht wegschwimmt. Hierfür habe ich heute von 9:00 bis 19:00 auf der Baustelle nur geschippt und Schubkarre gefahren, über Schlafstörungen werde ich heute sicherlich nicht klagen :-)
Damit sind die Versorgungsleitungen komplett, einen Festnetzanschluss der Telekom werden wir uns sparen, hierzu später mehr.
Die Grube rund um den Gastank habe ich mit gefühlten 100 Schubkarren Sand aufgefüllt und danach gleich noch mit Erde zugemacht, damit beim nächsten Gewitter der Sand nicht wegschwimmt. Hierfür habe ich heute von 9:00 bis 19:00 auf der Baustelle nur geschippt und Schubkarre gefahren, über Schlafstörungen werde ich heute sicherlich nicht klagen :-)
Damit sind die Versorgungsleitungen komplett, einen Festnetzanschluss der Telekom werden wir uns sparen, hierzu später mehr.
Donnerstag, 21. Mai 2009
Bodenplatte fertiggestellt
Am Montag und Dienstag dieser Woche wurde von Partnerbau unsere Bodenplatte erstellt.
Am Montag wurde das Schnurgerüst erstellt, dann die Schalung angebracht und die Abwasserrohre im Kiesbett verlegt. Dienstag folgte dann die Folie und die Bewehrung, bevor der Beton eingefüllt wurde. An den Stellen der Abwasserrohre wurden Aussparungen in Form von großen Pappelementen eingebracht. Diese werden später entfernt und so können später die Rohre korrigiert und exakt mit den Fallrohren verbunden werden.
Die Baustelle wurde sauber und aufgeräumt verlassen. Wir haben dann am Mittwoch und Donnerstag die Bodenplatte regelmässig gewässert, damit keine Risse entstehen.
Am Dienstag wurde ausserdem der Hauswasseranschluss fertiggestellt und die Wasseruhr gesetzt. Das Haus kann kommen!
Wir sind sehr zufrieden, die Arbeiter von Partnerbau waren sehr nett (Grüße nach Hilden, die beiden waren wohl auch bei Euch tätig ;-) Es wurde schnell, professionell und sauber gearbeitet.
Am Dienstag wurde ausserdem der Hauswasseranschluss fertiggestellt und die Wasseruhr gesetzt. Das Haus kann kommen!
Sonntag, 17. Mai 2009
Kanalrohre, Revisionsschacht, Versorgungsleitungen, Muskelkater
In den letzten Tagen habe ich folgendes erledigt:
- Kanalrohre (KG-Rohr) incl. Reinigungsöffnung mit Rückstauklappe verlegt, rundum in Sand gebettet und Kanalgräben wieder verfüllt.
- Unterbau für den Revisionsschacht betoniert, den Schacht gesetzt und rundum wieder mit Erde verfüllt.
- PE-Hartrohr (wobei die Betonung hier auf HART liegt, die Dinger sind störrisch wie Teufel und lassen sich kaum einziehen) für den Wasserhausanschluss in ein Kabelschutzrohr eingezogen und im Graben verlegt
- Graben für den Stromversorger ausgebaggert, Leerrohr eingelegt und wieder verfüllt.
- Graben für die Gasleitung ausgebaggert, hier muss wieder Sand (ich kann bald keinen Abdecksand mehr sehen!) eingefüllt werden.
- Grube für den Gastank 2x2x3 mtr. tief ausgehoben. Hier sind wir nach 1,5 mtr auf Fels gestossen, aber der Bagger hat´s geschafft! Hier muss natürlich auch noch Abdecksand eingefüllt werden.
-Abluftleitung für die Dunstabzugshaube in das Kiesbett eingearbeitet. Hier kommt die Bodenplatte drüber und das Rohr schaut dann aus unserem Küchenboden raus.
Insgesamt habe ich verarbeitet: 15 Meter KG-Rohr mit etlichen Bögen, 14 Tonnen Abdecksand, 50 Meter Kabelschutzrohr, 28 Meter PE-Hartrohr, einige Betonringe für den Schacht incl. Schachtabdeckung, eine größere Menge Beton und diversen Kleinkram. Das liegt nun alles unter der Erde und das schlimme ist: niemand sieht wieviel Arbeit das war :-(
Mein besonderer Dank geht an meinen Schwager und seine tatkräftige Mithilfe! Durch die Eigenleistung haben wir natürlich einiges gespart, es lohnt sich auf jeden Fall. Dafür habe ich nun seit Tagen Muskelkater, die Arme sind schwer wie Blei. Bin als Außendienstler eben nix mehr gewohnt. Aber es mach Spaß und man weiß für wen man es tut!
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Außerdem ist ein Dixiklo diese Woche geliefert und genau dahin gestellt worden, wo das Loch für den Gastank hin soll. Haben wir umgestellt, da wir kein Plumsklo wollten :-)
Der Baustromzähler wurde auch pünktlich installiert. Hier können wir 440.- € für ein 0,5 mtr. tiefes Loch und 30 Minuten Arbeit ans RWE berappen.
Am Montag beginnt Partnerbau mit den Arbeiten für die Bodenplatte.
- Unterbau für den Revisionsschacht betoniert, den Schacht gesetzt und rundum wieder mit Erde verfüllt.
- PE-Hartrohr (wobei die Betonung hier auf HART liegt, die Dinger sind störrisch wie Teufel und lassen sich kaum einziehen) für den Wasserhausanschluss in ein Kabelschutzrohr eingezogen und im Graben verlegt
- Graben für die Gasleitung ausgebaggert, hier muss wieder Sand (ich kann bald keinen Abdecksand mehr sehen!) eingefüllt werden.
- Grube für den Gastank 2x2x3 mtr. tief ausgehoben. Hier sind wir nach 1,5 mtr auf Fels gestossen, aber der Bagger hat´s geschafft! Hier muss natürlich auch noch Abdecksand eingefüllt werden.
-Abluftleitung für die Dunstabzugshaube in das Kiesbett eingearbeitet. Hier kommt die Bodenplatte drüber und das Rohr schaut dann aus unserem Küchenboden raus.
Insgesamt habe ich verarbeitet: 15 Meter KG-Rohr mit etlichen Bögen, 14 Tonnen Abdecksand, 50 Meter Kabelschutzrohr, 28 Meter PE-Hartrohr, einige Betonringe für den Schacht incl. Schachtabdeckung, eine größere Menge Beton und diversen Kleinkram. Das liegt nun alles unter der Erde und das schlimme ist: niemand sieht wieviel Arbeit das war :-(
Mein besonderer Dank geht an meinen Schwager und seine tatkräftige Mithilfe! Durch die Eigenleistung haben wir natürlich einiges gespart, es lohnt sich auf jeden Fall. Dafür habe ich nun seit Tagen Muskelkater, die Arme sind schwer wie Blei. Bin als Außendienstler eben nix mehr gewohnt. Aber es mach Spaß und man weiß für wen man es tut!
Außerdem ist ein Dixiklo diese Woche geliefert und genau dahin gestellt worden, wo das Loch für den Gastank hin soll. Haben wir umgestellt, da wir kein Plumsklo wollten :-)
Der Baustromzähler wurde auch pünktlich installiert. Hier können wir 440.- € für ein 0,5 mtr. tiefes Loch und 30 Minuten Arbeit ans RWE berappen.
Am Montag beginnt Partnerbau mit den Arbeiten für die Bodenplatte.
Mittwoch, 6. Mai 2009
Baugenehmigung erhalten, Ausführungspläne erhalten
Nach nur zwei Wochen haben wir heute unsere Nachtrags-Baugenehmigung erhalten. Ebenfalls sind heute pünktlich die Ausführungspläne vorab per Mail angekommen.
Derzeit geht es sehr zügig voran und wir sind mehr als zufrieden!
Nun sind wir selbst gefordert: Die KG-Rohre muss der Verfasser dieser Zeilen bestellen und verlegen, ebenso die Wasserhausanschlussleitung, den Vermesser beauftragen, das Loch für den Revisionsschacht erweitern, den Revisionsschacht bestellen und einbauen, ausserdem Sand bestellen, diverse Werkzeuge besorgen und und und...
Aber: Es macht Spaß und es geht voran!
Derzeit geht es sehr zügig voran und wir sind mehr als zufrieden!
Nun sind wir selbst gefordert: Die KG-Rohre muss der Verfasser dieser Zeilen bestellen und verlegen, ebenso die Wasserhausanschlussleitung, den Vermesser beauftragen, das Loch für den Revisionsschacht erweitern, den Revisionsschacht bestellen und einbauen, ausserdem Sand bestellen, diverse Werkzeuge besorgen und und und...
Aber: Es macht Spaß und es geht voran!
Dienstag, 5. Mai 2009
Erdarbeiten abgeschlossen - die Bodenplatte kann kommen!
Bei uns geht es sehr zügig voran. Die Erdarbeiten wurden heute zu Ende gebracht, hier können wir die Firma Lenartz http://www.lenartz-bau.de/ nur empfehlen! Es wurden alle Höhen und Maße zu 100% eingehalten, wie die spätere Vermessung durch Partnerbau ergeben hat. Der Preis bleibt auch im Rahmen, obwohl wir doch mehr auffüllen mussten als erwartet.
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Am späten Nachmittag trafen wir uns mit den Versorgern und dem Bauleiter von Partnerbau auf der Baustelle. Einzelheiten wurden geklärt, die Feinabsteckung kann nun erledigt werden und am 18.05. wird die Bodenplatte gegossen.
Wenn es weiter so zügig voran geht, kann das Haus ein paar Wochen früher kommen - uns wäre es recht.
Am späten Nachmittag trafen wir uns mit den Versorgern und dem Bauleiter von Partnerbau auf der Baustelle. Einzelheiten wurden geklärt, die Feinabsteckung kann nun erledigt werden und am 18.05. wird die Bodenplatte gegossen.
Wenn es weiter so zügig voran geht, kann das Haus ein paar Wochen früher kommen - uns wäre es recht.
Montag, 4. Mai 2009
Beginn der Erdarbeiten
Heute haben die ersten Arbeiten auf unserem Grundstück begonnen. Der Mutterboden wurde im Bereich des Hauses und des Carports abgetragen, danach wurden die Gräben für die Drainage ausgehoben. Die Rohre für die Drainage wurden eingebracht und anschließend wurde die Baugrube mit 150t (!) Lava wieder aufgefüllt.


Hier einige Eindrücke:
Zitat unseres Jüngsten: "Der schönste Bagger der Welt"
Montag, 27. April 2009
Termin wegen der Erdarbeiten
Heute war ein Termin wegen der Erdarbeiten angesetzt. Ausführen wird dies die Firma Lenartz
http://www.lenartz-bau.de/ und zwar wohl schon am nächsten Montag.
Im ersten Schritt werden die Rohrgräben und der Revisionsschacht freigelegt und dann wird die Erde für die Bodenplatte abgeschoben. Anschließend wird die Fläche mit Lava aufgefüllt und verdichtet.
Wir werden einiges in Eigenleistung erledigen: verlegen der KG-Rohre, setzen des Revisionsschachtes, verlegen der Drainageleitungen. Da wir so früh mit den Erdarbeiten beginnen, haben wir genügend Zeit für die Eigenleistungen.
Am Freitag letzter Woche wurde eine Menge Erdaushub angeliefert, getrennt nach Mutterboden und tragfähigem Material. Hiermit werden wir unsere Terasse und den späteren Garten auffüllen. Organisiert hat dies die Firma Weberskirch aus Laufeld, vielen Dank hierfür!
http://www.lenartz-bau.de/ und zwar wohl schon am nächsten Montag.
Im ersten Schritt werden die Rohrgräben und der Revisionsschacht freigelegt und dann wird die Erde für die Bodenplatte abgeschoben. Anschließend wird die Fläche mit Lava aufgefüllt und verdichtet.
Wir werden einiges in Eigenleistung erledigen: verlegen der KG-Rohre, setzen des Revisionsschachtes, verlegen der Drainageleitungen. Da wir so früh mit den Erdarbeiten beginnen, haben wir genügend Zeit für die Eigenleistungen.
Am Freitag letzter Woche wurde eine Menge Erdaushub angeliefert, getrennt nach Mutterboden und tragfähigem Material. Hiermit werden wir unsere Terasse und den späteren Garten auffüllen. Organisiert hat dies die Firma Weberskirch aus Laufeld, vielen Dank hierfür!
Donnerstag, 23. April 2009
Bauantragsunterlagen, Vermesser, Erdarbeiten
Es hat sich einiges getan, ich habe kaum noch Zeit, hier zu schreiben. Aber der Reihe nach:
Gestern sind die neuen Bauantragsunterlagen eingetroffen.
Mittags waren sie im Briefkasten und abends haben wir sie zu unserem Bürgermeister gebracht, der sie dann mit zur Gemeinderatssitzung genommen hat. Das war ganz schön knapp! Hier wurde dem Bauantrag nochmals zugestimmt, da die Traufhöhen sich durch die Holzbauweise leicht geändert haben. Der Bauantrag geht jetzt zur Kreisverwaltung und dann, hoffentlich am Ende der nächsten Woche, liegt uns die neue Baugenehmigung vor.
Vermesser beauftragt
Am Wochenende hatte ich einige Vermesser angeschrieben, man möge uns ein Angebot zur Grobabsteckung und späteren Feineinmessung unterbreiten. Und siehe da: Selbst hier gibt es Preisunterschiede von bis zu 100%! Wir haben mit dem Vermesser unseres Vertrauens einen Termin vereinbart: Einen Tag vor dem zweiten Termin mit Partnerbau wird die Grobabsteckung gemacht.
Erdarbeiten beauftragt
Wir haben uns für einen Tiefbauer entschieden und mit ihm einen Vorab-Termin an der Baustelle vereinbart. Wie es aussieht, können wir einiges in Eigenleistung machen (KG-Rohre verlegen, Regenrohre verlegen und Revisionsschacht setzen).
Material zum Auffüllen
Hier hatten wir sehr viel Glück: Von einem ortsansässigen Bauunternehmen bekommen wir Erdaushub und Mutterboden von einer Baustelle aus einem Nachbardorf geliefert, um unsere spätere Terasse damit aufzufüllen. Die Arbeiten sollen am Freitag anfangen, dann wird wohl eine Hügellandschaft auf unserem Grundstück enstehen.
Gestern sind die neuen Bauantragsunterlagen eingetroffen.
Mittags waren sie im Briefkasten und abends haben wir sie zu unserem Bürgermeister gebracht, der sie dann mit zur Gemeinderatssitzung genommen hat. Das war ganz schön knapp! Hier wurde dem Bauantrag nochmals zugestimmt, da die Traufhöhen sich durch die Holzbauweise leicht geändert haben. Der Bauantrag geht jetzt zur Kreisverwaltung und dann, hoffentlich am Ende der nächsten Woche, liegt uns die neue Baugenehmigung vor.
Vermesser beauftragt
Am Wochenende hatte ich einige Vermesser angeschrieben, man möge uns ein Angebot zur Grobabsteckung und späteren Feineinmessung unterbreiten. Und siehe da: Selbst hier gibt es Preisunterschiede von bis zu 100%! Wir haben mit dem Vermesser unseres Vertrauens einen Termin vereinbart: Einen Tag vor dem zweiten Termin mit Partnerbau wird die Grobabsteckung gemacht.
Erdarbeiten beauftragt
Wir haben uns für einen Tiefbauer entschieden und mit ihm einen Vorab-Termin an der Baustelle vereinbart. Wie es aussieht, können wir einiges in Eigenleistung machen (KG-Rohre verlegen, Regenrohre verlegen und Revisionsschacht setzen).
Material zum Auffüllen
Hier hatten wir sehr viel Glück: Von einem ortsansässigen Bauunternehmen bekommen wir Erdaushub und Mutterboden von einer Baustelle aus einem Nachbardorf geliefert, um unsere spätere Terasse damit aufzufüllen. Die Arbeiten sollen am Freitag anfangen, dann wird wohl eine Hügellandschaft auf unserem Grundstück enstehen.
Sonntag, 19. April 2009
Angebote Erdarbeiten erhalten und noch immer keine Bauantragsunterlagen
Nach dem Baustellengespräch mit Partnerbau, die ja unsere Bodenplatte erstellen, sendete man von dort Anfragen an von uns benannte Unternehmen bezüglich der Erdarbeiten.
Nun trudelten im Laufe der Woche die ersten Angebote ein und wir sind, gelinde gesagt, etwas schockiert. Die zusätzlichen Kosten der Erdarbeiten übertreffen den von Fingerhaus geschätzten Preis um bis zu 300%!
Das hebt unsere Laune nicht gerade, da wir von einem Baupartner erwartet hätten, dass man uns hier realistische Preise nennt. Das dürften wir schließlich erwarten, zumal Fingerhaus im Jahr über 500 Häuser baut und hier über mehr Erfahrung verfügt als wir.
Unser Tipp: Auf jeden Fall VOR der Bemusterung Angebote über die Erdarbeiten einholen.
Desweiteren haben wir immer noch keine richtigen Bauantragsunterlagen! Der Bauantrag konnte noch nicht eingereicht werden, da es Probleme mit der Traufhöhe gibt. Wir brauchen hier eine neue Freigabe.
Es ist ja wieder mal zwei Wochen her, wo man uns die Zusendung geänderter Unterlagen versprach.
Zum Thema Fingerhaus können wir derzeit leider nur sagen: We are not amused!
Nun trudelten im Laufe der Woche die ersten Angebote ein und wir sind, gelinde gesagt, etwas schockiert. Die zusätzlichen Kosten der Erdarbeiten übertreffen den von Fingerhaus geschätzten Preis um bis zu 300%!
Das hebt unsere Laune nicht gerade, da wir von einem Baupartner erwartet hätten, dass man uns hier realistische Preise nennt. Das dürften wir schließlich erwarten, zumal Fingerhaus im Jahr über 500 Häuser baut und hier über mehr Erfahrung verfügt als wir.
Unser Tipp: Auf jeden Fall VOR der Bemusterung Angebote über die Erdarbeiten einholen.
Desweiteren haben wir immer noch keine richtigen Bauantragsunterlagen! Der Bauantrag konnte noch nicht eingereicht werden, da es Probleme mit der Traufhöhe gibt. Wir brauchen hier eine neue Freigabe.
Es ist ja wieder mal zwei Wochen her, wo man uns die Zusendung geänderter Unterlagen versprach.
Zum Thema Fingerhaus können wir derzeit leider nur sagen: We are not amused!
Samstag, 11. April 2009
Fensterkontaktschalter für die Abluft-Dunstabzugshaube
Wir waren ja letzte Woche bei der Bemusterung, unter anderem ging es da um die Küche, die Abzugshaube und um einen Sicherheitsmechanismus, der eingebaut werden muss, will man gleichzeitig einen Kaminofen betreiben.
Wenn man einen Kaminofen betreibt und eine Anlage montiert, die irgendwo Abluft erzeugt braucht man einen Fensterkontaktschalter, damit dieses Gerät nur funktioniert wenn ein Fenster geöffnet wird.
Fingerhaus bot uns diesen Kontaktschalter incl. Steuergerät bei der Bemusterung für runde 350.-€ an. Jetzt schaute ich mal bei Ebay nach, dort gibt es Funk-Schalter ab 39.- bis ca. 59.- €, der Einbau ist Kinderleicht und in ca. 20 Minuten erledigt.
Wenn man einen Kaminofen betreibt und eine Anlage montiert, die irgendwo Abluft erzeugt braucht man einen Fensterkontaktschalter, damit dieses Gerät nur funktioniert wenn ein Fenster geöffnet wird.
Fingerhaus bot uns diesen Kontaktschalter incl. Steuergerät bei der Bemusterung für runde 350.-€ an. Jetzt schaute ich mal bei Ebay nach, dort gibt es Funk-Schalter ab 39.- bis ca. 59.- €, der Einbau ist Kinderleicht und in ca. 20 Minuten erledigt.
Dienstag, 7. April 2009
1. Baustellentermin mit Partnerbau
Heute war der erste Baustellentermin mit Partnerbau, der Hersteller der Bodenplatte. Mit dem Bauleiter wurde die weitere Vorgehensweise und der nächste Termin besprochen, zu dem alle Versorger anwesend sein sollen. Partnerbau wird für uns auch die Ausschreibung der Erdarbeiten erledigen.
Als nächstes müssen wir noch einen Vermesser suchen, der zunächst die Grob- und später die Feinabsteckung macht.
So langsam geht es also los, ist schon ein komisches Gefühl :-)
Als nächstes müssen wir noch einen Vermesser suchen, der zunächst die Grob- und später die Feinabsteckung macht.
So langsam geht es also los, ist schon ein komisches Gefühl :-)
Sonntag, 5. April 2009
Bemusterung
Hier unser Erfahrungsbericht zur Bemusterung.
Am Mittwoch Nachmittag machten wir uns auf in Richtung Frankenberg und nach fast 3 Stunden Fahrt trafen wir in der Pension Ederstrand ein. Die Pension liegt etwas versteckt und abseits der Straße. TIPP: Wenn man aus Richtung Innenstadt kommt muss man VOR dem Schild „Pension Ederstrand“ links in die Einfahrt rein fahren.
Wir bezogen zwei sehr schöne und saubere Zimmer. Zwei Zimmer? Wir hatten unsere Kinder dabei, was aber keinerlei Probleme bereitete. Unsere Zimmer hatten eine Verbindungstür und für die Kleinen war das natürlich sehr aufregend.
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir in den Tag und voller Erwartungen ging es dann weiter zum Bemusterungszentrum. Dort angekommen stellte sich Herr K., unser Ansprechpartner für die Bemusterung, vor. Vor der Bemusterung besprachen wir noch den weiteren Planungsablauf und erhielten von Fingerhaus eine „To-Do-Liste“. Der Stelltermin wird wie geplant in der KW 27 sein.
Zunächst wurde nochmals die Raumaufteilung besprochen, dann ging es an die Öffnungsrichtungen der Fenster und Türen. Alles wurde in einem Plan festgehalten und unsere Wünsche in ein Kalkulationsprogramm eingetragen. So kann man jederzeit den Stand der Mehr- und Minderkosten sehen.
Nun konnte die Bemusterung starten, mit der Farbe der Außenwände ging es los. Hier waren wir uns schnell einig, wir entschieden uns für „Apricot“, da wir ja ein mediterranes Haus planen.





Zunächst wollten wir ja weiße Kunststofffenster, sieht man beide Fenster jedoch nebeneinander und fasst sie an, hat uns in jedem Fall Holz überzeugt. Ebenso bei den Haustüren. Kunststoff mag haltbarer sein, man kann es jedoch nicht überstreichen und man hat einfach dieses „Plastikgefühl“, wenn man z.B. eine Haustür öffnet.
TIPP: Fingerhaus bietet in seiner Bau- und Leistungsbeschreibung weiße Kunststofffenster oder Holzfenster an. Möchte man nun farbige Kunststofffenster wird es teurer, diese müssen in der gewünschten Farbe beklebt werden. Möchte man weiße oder lackierte Holzfenster wird es ebenfalls teurer. Die Fenster sind aber in jedem Fall 3-Fach verglast.
Weiter ging es mit Rollläden, Fenstergriffen, Fensterbänken, hier wird alles „Ton in Ton“ gehalten. Dann kamen wir wieder zu einem für uns wichtigeren Punkt: Der Innentreppe. Wir haben uns für eine Buche-Treppenanlage, keilgezinkt und dunkel lasiert, entschieden. Die Geländerstäbe sind aus Buche mit Edelstahl-Einlagen.

Nächstes Thema war der Schornstein, wir werden ihn außen rotbraun verklinkern. Die Reinigungsöffnung ist allerdings nicht im Preis enthalten. Dies ist ein klarer Minuspunkt für Fingerhaus. Für den „Reinigungsfuchs“ (eine Klappe zum Reinigen, wie sie jeder uns bekannte Kamin hat) zahlen wir extra, diese Klappe sollte allerdings im Preis des Kamins enthalten sein. Ich bestelle ja auch kein Auto, bekomme vom Händler Alufelgen dazu geschenkt und soll dann die Sonderschrauben zum befestigen extra zahlen. Man könnte lt. Fingerhaus den Kamin auch von außen über eine Dachluke und Trittstufen auf dem Dach reinigen lassen, was wir aber nicht wollten. Ich kann mich noch an die Spuren an der Decke erinnern, wenn der Schornsteinfeger bis aufs Dach musste und mit seinem Kehrzeug an der Bodentreppe hängen blieb. TIPP an Fingerhaus: Reinigungsfuchs mit in den Gesamtpreis Kamin einkalkulieren, will der Kunde eine andere Variante kann man den ja wieder gutschreiben
Nach dem Mittagessen ging es weiter mit der Planung der Sanitärinstallation. Wir planten unser Badezimmer mit einem 3-D-Programm und klärten letzte Details.
Hier ein Pluspunkt für Fingerhaus: Standardmäßig sind Unterputzelemente „Hansavarox“ von Hansa vorgesehen. Bei der „technikfertigen“ Variante kann man sich dann später für eine der vielen Armaturen von Hansa entscheiden und diese mit wenigen Handgriffen einbauen. Die Preislage der Armaturen, z.B. für die Dusche liegt zwischen 90.- € und 500.-€. Also dürfte hier für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei sein. http://www.hansa.de/
Als Toilettenspülkasten kommt ein Element der Firma Viega zum Einsatz. Hier gibt es ebenso sehr viele Drückerplatten, von 39.- € bis 200.-€ Stückpreis. http://www.viega.de/
Dann haben wir noch eine Außenzapfstelle aufgemustert und damit war das Thema Sanitär erledigt.
Zum Schluss wurden dann die Positionen der Lichtschalter, Lampen und weiteren Elektroanschlüsse festgelegt. Fingerhaus hat hier soviel im Standard, dass wir mit der vorgegebenen Stückzahl Steckdosen etc. sehr gut hinkamen. Wir haben uns dann noch für eine Schalterserie von Merten entschieden.
Rückblickend war es ein ereignisreicher Tag, an dem wir in kurzer Zeit viele Entscheidungen getroffen haben. Wir wurden allerdings auch darin bestätigt, in Fingerhaus den richtigen Baupartner gefunden zu haben, da wirklich sehr viele Details bei Fingerhaus einfach Standard sind, die man woanders vergebens sucht. Ausgelaugt aber zufrieden traten wir die Heimreise an.
Am Mittwoch Nachmittag machten wir uns auf in Richtung Frankenberg und nach fast 3 Stunden Fahrt trafen wir in der Pension Ederstrand ein. Die Pension liegt etwas versteckt und abseits der Straße. TIPP: Wenn man aus Richtung Innenstadt kommt muss man VOR dem Schild „Pension Ederstrand“ links in die Einfahrt rein fahren.
Wir bezogen zwei sehr schöne und saubere Zimmer. Zwei Zimmer? Wir hatten unsere Kinder dabei, was aber keinerlei Probleme bereitete. Unsere Zimmer hatten eine Verbindungstür und für die Kleinen war das natürlich sehr aufregend.
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir in den Tag und voller Erwartungen ging es dann weiter zum Bemusterungszentrum. Dort angekommen stellte sich Herr K., unser Ansprechpartner für die Bemusterung, vor. Vor der Bemusterung besprachen wir noch den weiteren Planungsablauf und erhielten von Fingerhaus eine „To-Do-Liste“. Der Stelltermin wird wie geplant in der KW 27 sein.
Zunächst wurde nochmals die Raumaufteilung besprochen, dann ging es an die Öffnungsrichtungen der Fenster und Türen. Alles wurde in einem Plan festgehalten und unsere Wünsche in ein Kalkulationsprogramm eingetragen. So kann man jederzeit den Stand der Mehr- und Minderkosten sehen.
Nun konnte die Bemusterung starten, mit der Farbe der Außenwände ging es los. Hier waren wir uns schnell einig, wir entschieden uns für „Apricot“, da wir ja ein mediterranes Haus planen.
Nun ging es weiter mit der Farbe der Dachüberstande und des Daches, hier entschieden wir uns für Untersichten in Teak (nicht weiß wie ursprünglich geplant) sowie Braune Tondachziegel und eine Kupferdachrinne.
Die Holzfenster und die Haustür werden ebenfalls in Teak ausgeführt. Wir entschieden uns aus mehreren Gründen für die Teak-Variante: nicht so schnell schmutzig, leichter nach zu streichen, harmonischeres Gesamtbild. Hier unsere Haustür:

Unser Haus wird demnach etwa so aussehen (nur auf die Farben bezogen):

Zunächst wollten wir ja weiße Kunststofffenster, sieht man beide Fenster jedoch nebeneinander und fasst sie an, hat uns in jedem Fall Holz überzeugt. Ebenso bei den Haustüren. Kunststoff mag haltbarer sein, man kann es jedoch nicht überstreichen und man hat einfach dieses „Plastikgefühl“, wenn man z.B. eine Haustür öffnet.
TIPP: Fingerhaus bietet in seiner Bau- und Leistungsbeschreibung weiße Kunststofffenster oder Holzfenster an. Möchte man nun farbige Kunststofffenster wird es teurer, diese müssen in der gewünschten Farbe beklebt werden. Möchte man weiße oder lackierte Holzfenster wird es ebenfalls teurer. Die Fenster sind aber in jedem Fall 3-Fach verglast.
Weiter ging es mit Rollläden, Fenstergriffen, Fensterbänken, hier wird alles „Ton in Ton“ gehalten. Dann kamen wir wieder zu einem für uns wichtigeren Punkt: Der Innentreppe. Wir haben uns für eine Buche-Treppenanlage, keilgezinkt und dunkel lasiert, entschieden. Die Geländerstäbe sind aus Buche mit Edelstahl-Einlagen.
Nächstes Thema war der Schornstein, wir werden ihn außen rotbraun verklinkern. Die Reinigungsöffnung ist allerdings nicht im Preis enthalten. Dies ist ein klarer Minuspunkt für Fingerhaus. Für den „Reinigungsfuchs“ (eine Klappe zum Reinigen, wie sie jeder uns bekannte Kamin hat) zahlen wir extra, diese Klappe sollte allerdings im Preis des Kamins enthalten sein. Ich bestelle ja auch kein Auto, bekomme vom Händler Alufelgen dazu geschenkt und soll dann die Sonderschrauben zum befestigen extra zahlen. Man könnte lt. Fingerhaus den Kamin auch von außen über eine Dachluke und Trittstufen auf dem Dach reinigen lassen, was wir aber nicht wollten. Ich kann mich noch an die Spuren an der Decke erinnern, wenn der Schornsteinfeger bis aufs Dach musste und mit seinem Kehrzeug an der Bodentreppe hängen blieb. TIPP an Fingerhaus: Reinigungsfuchs mit in den Gesamtpreis Kamin einkalkulieren, will der Kunde eine andere Variante kann man den ja wieder gutschreiben
Nach dem Mittagessen ging es weiter mit der Planung der Sanitärinstallation. Wir planten unser Badezimmer mit einem 3-D-Programm und klärten letzte Details.
Hier ein Pluspunkt für Fingerhaus: Standardmäßig sind Unterputzelemente „Hansavarox“ von Hansa vorgesehen. Bei der „technikfertigen“ Variante kann man sich dann später für eine der vielen Armaturen von Hansa entscheiden und diese mit wenigen Handgriffen einbauen. Die Preislage der Armaturen, z.B. für die Dusche liegt zwischen 90.- € und 500.-€. Also dürfte hier für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei sein. http://www.hansa.de/
Als Toilettenspülkasten kommt ein Element der Firma Viega zum Einsatz. Hier gibt es ebenso sehr viele Drückerplatten, von 39.- € bis 200.-€ Stückpreis. http://www.viega.de/
Dann haben wir noch eine Außenzapfstelle aufgemustert und damit war das Thema Sanitär erledigt.
Zum Schluss wurden dann die Positionen der Lichtschalter, Lampen und weiteren Elektroanschlüsse festgelegt. Fingerhaus hat hier soviel im Standard, dass wir mit der vorgegebenen Stückzahl Steckdosen etc. sehr gut hinkamen. Wir haben uns dann noch für eine Schalterserie von Merten entschieden.
Rückblickend war es ein ereignisreicher Tag, an dem wir in kurzer Zeit viele Entscheidungen getroffen haben. Wir wurden allerdings auch darin bestätigt, in Fingerhaus den richtigen Baupartner gefunden zu haben, da wirklich sehr viele Details bei Fingerhaus einfach Standard sind, die man woanders vergebens sucht. Ausgelaugt aber zufrieden traten wir die Heimreise an.
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